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Archiv Welpenpost

05. Juli 2014


NEU hinzugefügt

05.07.2014

Hallo Ihr Lieben,
mit der Adventszeit ein so ein Typ bei uns eingezogen. Der hat so eine lange Nase wie Pinoccio und kann genauso gut lügen. Der behauptet nämlich, ein Eishockey-Spieler zu sein. Also hat Frauchen ihn zum Andenken an ihren Lieblingseinshockeyspieler „Mister Bombastic“ genannt. Mister Bombastic kommt eigentlich aus Kanada und hat bei den Essener Moskitos gespielt. Aber unser Typ… der weiß noch nicht einmal, wie man seinen Ball verteidigt. Ihr habt richtig gelesen: der hat keinen Puck. Und seit neuestem auch keinen weißen Plüsch-Ball mehr. Wo der ist?! Keiner weiß es. Die kriminalistische Spurensuche meiner Menschen blieb erfolglos und kurzzeitig wurde sogar ich verdächtigt. Da wurde jeder meiner Haufen genau unter die Lupe genommen. Haha, stellt euch deren Gesichter vor, wenn ich wirklich einen weißen Puschel-Ball wieder ausgesch... hätte!
Ich denke, ich konnte sie überzeugen, dass ich nicht länger unter Verdacht stehe. Aber ich werde weiter an der Entlarvung von Mister Bombastic mit seinem lächerlichen Fressnapf auf dem Kopf arbeiten bis endlich klar ist: Der Typ ist auch nur ein simpler Schneemann!
Euere Fine

 
So meine Lieben,
Sherlock Fine hat den blöden Plüsch-Ball gefunden. Und wo war er? In der Kommode. Und wer hat ihn dort hineinfallen lassen? Psssssst – das wird nicht verraten. Immerhin habe ich meine kriminalistische Spürnase wieder einmal unter Beweis gestellt und den Fall gelöst!

Eure Spürnase
Fine


 

Hi family, fans and friends!

Hier meldet sich euer Goldkind! Ich muss unbedingt von meinem (doch schon etwas längerem) Leben bei meinen lieben, chaotischen Zweibeinern erzählen! Lieb, weil sie mich zu tollen Orten mitnehmen (davon werde ich noch etwas schreiben!) und chaotisch, weil sie sich doch alle voneinander unterscheiden! Aber so wie es aussieht finden sie es ganz toll ihre kleinen Schnauzen in mein Fell zu bohren ;) Jetzt möchte ich aber, wie schon angekündigt, ein wenig von den tollen Stunden in der Schule erzählen! Nicht nur das mehr einfache und langweilige „Sitz, Platz, Bleib, Fuß!“ sondern auch tolle Tricks („Touch! Pfote drauf!“) und, meine absolute Lieblingsaktivität: Hürdenhüpfen, Tunnelsausen, Slalom etc., kurz: Agility-Schnupperstunden! Zwei davon haben bereits gereicht um mich, all meine Mitschüler und ganz besonders die Zweibeiner zu begeistern. Jeder von uns hat ja eine „Lieblingsaufgabe“. Während der einen die Hürden liegen, läuft der andere am liebsten durch die bunten Tunnel. So zum Beispiel Mops Hermann, ein Klassenkamerad. Überglücklich und ehrgeizig rast er förmlich durch alle Tunnel, auch wenn sie noch so lang und dunkel sind!  Und für einen kurzen Moment sieht und hört man nur noch ein Geraschel im Tunnel. Ich muss zugeben, mir macht das natürlich auch sehr viel Spaß, besonders wenn der kleine Zweibeiner am anderen Ende mit einem Stückchen Wiener Wurst, gefüllt mit Paprika und Käse (man sieht ich bin durchaus ein Feinschmecker!) wartet. Wobei ich noch immer manchmal nicht verstehe, wieso ich nicht einfach außen herum laufen kann, da stören wenigstens die Wände um mich herum nicht. Aber der kleine Zweibeiner ist einfach mit so viel Enthusiasmus dabei, was bleibt mir da anderes übrig? ;) So viel Begeisterung, dass ich manchmal nicht über die Hürde springe, sondern dem kleinen Zweibeiner amüsiert dabei zusehe, wie er es mir „vormacht“. (An alle Zweibeiner! Hier helfen zumindest anfangs erneut Leckerchen.) Nach der Stunde sind meine Freunde und ich doch immer recht ausgepowert, wenn auch voll mit Frolic, Wiener Wurst, Käse etc. Zuhause noch ein wenig an den kleinen Zweibeiner kuscheln (der mir auch immer sehr erschöpft aussieht) und dann einen entspannenden Mittagsschlaf, das ist das höchste der Gefühle! Zumindest habe ich jetzt den perfekten Weihnachtswunsch: Ein paar Agilitygeräte für meinen Garten, in dem wirklich genügend Platz ist. Apropos Weihnachten: Genau kann ich nicht sagen, was es ist, aber sehr lustig ist es allemal: Das weiße Zeug, das ab heute die Straßen säumt! Auch der kleine Zweibeiner war heute Morgen ganz aus der Hütte, nahm das weiße Zeug und schmiss es durch die Luft. Da musste ich natürlich erstmal schnüffeln (am Boden, nicht am Zweibeiner). Und siehe da, als ich aufsah, lachte der kleine Zweibeiner und nannte mich „Schneeschnute“. Aber viel Zeit war nicht, ich wollte endlich auf zum Spaziergang! Natürlich mit meinem superstylishen Halsband, dass immer sehr toll im Dunkeln blinkt. Die Menschen nennen mich so immer „Höllenhund“. Aber böse meinen sie das nicht, glaube ich zumindest. Überhaupt sind die Menschen sehr lieb, beknutschen mich und stellen mir was Ordentliches zu essen vor die Schnauze! Ich hoffe das bleibt so und mein Leben bleibt so lustig, ereignisreich und doch entspannt! Ich würde aber gerne meine Familie mal wieder besuchen kommen, damit wir alle zusammen Schneeschnuten sind! ;)
Ich wünsche eine schöne Weihnachtszeit und euch allen viel Futter von euren Zweibeinern an Heiligabend! Ich kuschle mich jetzt wieder in mein Bettchen und lasse mich vom kleinen Zweibeiner streicheln
Bis hoffentlich bald!


Eure Eloise mit Marika, Moni und Attila
(geschrieben vom kleinen Zweibeiner - Marika -, 12 Jahre alt)

 


Hallo Ihr Lieben,
neulich war mal wieder Stadttraining in München angesagt, aber eigentlich ist das immer nur ein Vorwand von meinem Frauchen, wenn sie zum Shoppen gehen möchte, denn eine Stadt ist für mich nun wirklich kein Problem mehr! Das läuft dann immer gleich ab: Frauchen sieht ein Geschäft oder ein Kaufhaus,  Herrchen und ich, wir werden am Eingang in einer Ecke abgestellt bis Frauchen das ganze Geschäft durchkämmt hat und wieder zum Eingang zurück kommt und wir zum nächsten Laden weiter gehen ... Eigentlich ist das ziemlich öde, aber hin und wieder werde ich von netten Menschen bewundert und gestreichelt. Dieses Mal waren überwiegend die Schuhläden dran. Wir also in den 20-igsten Schuhladen rein, Herrchen und ich stehen mal wieder allein gelassen im Eingangsbereich bis zwei nette Verkäuferinnen auf mich total begeistert zustürzen und mich streicheln. Plötzlich höre ich, wie eine weitere Verkäuferin, die im hinteren Bereich des Geschäfts steht, zu einer Kollegin ganz leise sagt: "Der Hund müffelt aber". Sie hat wirklich sehr leise gesprochen, aber Frauchen stand direkt daneben, um ein Paar Stiefel zu bewundern und hat alles mitbekommen.
In den folgenden Tagen wurden sämtliche Leute, die wir kennen befragt: "Du sag mal ganz ehrlich: Müffelt unser Gino? Wir riechen das irgendwie nicht mehr, weil wir ja ständig mit ihm zusammen sind". Und es kamen so Antworten wie: "Na ja, er hundelt halt", "etwas muffig riecht er schon", etc. Alles Verräter! Dabei habe ich mir in den letzten Wochen mit meinem Parfum wirklich die allergrößte Mühe gegeben: Da wurden Schlammbäder genommen und auf den Feldern in alten Kuhfladen und anderen feinen Rückständen gewälzt.
Mitte November wurde es dann plötzlich bei uns nochmals so richtig warm und sonnig - der Wetterbericht hatte 17 Grad und Sonnenschein gemeldet - als Frauchen plötzlich im Garten den Wasserschlauch anschließt und ein Flasche mit Hundeshampoo rausholt. Teddy - meine kleiner Bruder - hat sich sofort in die hinterste Ecke des Wohnzimmers verzogen und war nirgends mehr zu sehen. Ich wollte doch zumindest wissen, was Frauchen da so vorhat und bin neugierig in den Garten gelaufen und somit nahm das Übel seinen Lauf: Ich wurde von Kopf bis in die Schwanzspitze eingeseift, geschrubbt und wieder abgebraust, bis wirklich der ganze Dreck und Geruch vom letzten Jahr von mir abgewaschen waren. Danach wurden noch meine Ohren sauber gemacht. Ich sage Euch, das komplette Wellnessprogramm! Nach ca. 1 Stunde war Frauchen mit ihrem Werk zufrieden und meinte: Das war schon mal die Weihnachtswäsche. Ich bin dann erst mal durch den Garten gerannt und habe mich im Gras gewälzt, um diesen furchtbaren Shampoogeruch wieder loszuwerden - mit mehr oder weniger Erfolg. Aber wenigstens werde ich jetzt noch viel öfters gestreichelt, darf viel häufiger auf die Couch und auf Frauchens Decke liegen und bekomme hoffentlich ein ganz großes Geschenk zu Weihnachten, wenn ich sooo gut rieche.

Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit mit Euren Familien. Bis demnächst,

 


 

Euer blitze-blanker Gino


Hallo Ihr Lieben,

mit großen Schritten gehen wir jetzt auf die Winterzeit zu. Zeit, es sich so richtig gemütlich zu machen. Also hatte mein Mensch einen Massage-Workshop gebucht. Dachte sie doch, dass man da eine Anleitung bekommt, wie Hund den Menschen betüddelt. Aber nix da! Das war ein Hunde-Wellness-Kurs. Und es war sooooo schön…..
Alles fing damit an, dass wir eine Camping-Isomatte mitbringen sollten. Frauchen hasst Camping. Solche Sachen findet man bei uns nicht. Also haben wir den schönen neuen kuscheligen Hundeteppich mitgenommen und es uns beide darauf gemütlich gemacht.
Und dann kam Carmen! Die gehört eigentlich in unsere Tierarztpraxis und wird von mir ausgeheult, wenn wir da sind. Ich war ganz schön sauer: erst versprechen die einem Wellness und dann geht die Tierarztquälerei wieder los. Aber weit gefehlt: Carmen war super-kuschelig nett mit mir. Die hat dolle Tricks drauf, die Carmen: die kann nämlich Physio und so Sachen. Und mein Mensch kann das jetzt auch: da wird gekuschelt, gestreichelt, massiert, gerollt, geknetet und einem fast die Haut vom Fell gezogen und es macht sooooo Spass!
Nach fast drei Stunden Workshop (OK, mit Pippi- und Kaffepause) war ich fix und fertig. Und mein Mensch auch: schließlich wurde die überhaupt nicht massiert und Herrchen hat sich später auch überhaupt nicht für das Buch mit der Massage-Anleitung interessiert. Tja, einer verliert halt immer…



Relaxte Grüße
Eure Fine


Hallo zusammen,

meine Regierung spinnt!
Ja ja, ganz im Ernst! Kam sie doch neulich auf die Idee zu unserem Spaziergang Stöcke mit zu nehmen. Juhu, dass fand ich total gut. Stöcke sind auf Platz 2 meiner Lieblingsspielarten. Ich  habe mich riesig über die Idee gefreut. Gemeinsam um die Wette rennen, nach den Stöcken suchen, ach, das wird lustig werden. Ich also in freudiger Erwartung locker neben ihr her getippelt.
Meine Regierung lief und lief und lief. Ich habe dann doch mal mit einem freundlichen Waff auf mich aufmerksam gemacht. Es könnt nun mal so langsam losgehen, mit dem Stöcke werfen.
Die hat mich glatt ignoriert! Lief einfach weiter.
Also habe ich versucht wenigstens einen der Stöcke abzubekommen. Sie hatte ja schließlich zwei davon. Ich also ganz vorsichtig dran geknabbert. Wollte ja nur tragen helfen. Da ist die richtig s a u e r geworden.
DAS sind ihre Stöcke! Nur für sie! Ganz allein. Die sind nicht zum Spielen. Und im Übrigen macht sie das nur für mich, damit ich Muskeln bekommen.
Ähm ??? Sie trägt die Stöcke und ich bekomme Muskeln ???  Hund muss Mensch nicht immer verstehen!
Jedenfalls muss das schon mächtig anstrengend sein, zwei Stöcke gleichzeitig zu tragen. Sie ist einfach voll konzentriert weiter gelaufen.
Wir haben dann noch andere Menschen getroffen, die auch Stöcke durch die Gegend getragen haben. Sogar ohne Hund.  Das verstehe nun wirklich wer will.
Bei unserem nächsten Spaziergang werde ich mir wieder selber einen Stock suchen. Aber den kriegt sie dann auch nicht. Nicht mal dran riechen! Der ist dann auch nur für mich!
Sie kann dann die Muskeln haben.

 

Schöne Grüße
Eure Gaya


Hallo Ihr Lieben,
jetzt ist es amtlich: Ich, Fine habe den Führerschein bestanden. Nee, nicht zum Auto fahren. In Niedersachsen machen Hunde den Führerschein, damit sie einen Menschen führen dürfen. Autorisiertes Spazierengehen sozusagen.
Ich bin ja mehr der Praktiker, also habe ich meinen Mensch allein zur theoretischen Prüfung geschickt. Das hat dann auch prima geklappt – schließlich habe ich ja auch immer mit geübt.
Heute war dann die praktische Prüfung. Da mussten wir an einer befahrenen Straße lang laufen, Radfahrer und Jogger vorbei lassen und durch eine Fußgängerzone laufen ohne den Kindern das Eis zu klauen oder die Frau im Rollstuhl anzuschnüffeln. Das hat mein Mensch alles ganz ordentlich gemacht. Unter den anderen beiden Hunden die an der Prüfung teilgenommen haben, war mein Kumpel Bosman, den kenne ich schon, seit er (und ich) noch klein waren. Und dann war da so ein neuer Wislar Rüde, der war völlig jeck und kaum zuhalten. Stellt euch vor: der hat in der Prüfung die ganzen Weihnachtsbäume in der Fußgängerzone angepinkelt. Ein Benehmen hatte der… und beim Rückruf brauchte der ne Extraeinladung von der Prüferin. Das hatten Bosman und ich eindeutig besser drauf – schließlich hatte Frauchen Wiener Wurstis dabei.
Beim Leine laufen wurden wir dann auch ganz dolle als die Prüfungsbesten gelobt…. Ich, Frauchen und die Wurstis. Einfach ein Super-Dreier-Team.
Gut, dass Frauchen mir morgens noch die Ohren gewaschen hatte, denn ein Teil bestand tatsächlich darin, mir in mein Maul und in die Ohren zu schauen und die Pfote zum „Guten Tag“ geben musste ich auch. Völlig unpassend, fand ich. Da hätte lieber mal geprüft werden sollen, welche Leckerchen mein Mensch mir gibt, wie lange die Bekuschelungseinheiten sind oder ob ich es schaffe, meinen Menschen vor Wiedersehensfreude umzuschmeißen.
Aber sei’s drum: Die Prüfung ist bestanden und nun dürfen wir endlich offiziell spazieren gehen.  Und das Beste daran war, dass ich zur Belohnung die ganze Dose mit den Wienern futtern durfte. Von mir aus können wir das morgen noch mal machen!
Aber jetzt mache ich erst einmal ein Nickerchen…

Viele Grüße

Eure Fine


Hallo meine 2-und 4-beinigen Freunde,

Letzte Woche habe ich meinen 1. Erziehungskurs erfolgreich abgeschlossen.
Mein Mensch sagt, dass das Ziel dieses Kurses darin liegt, innerhalb von 8 Wochen die Grundlagen für ein lebenslanges angenehmes Miteinander von Mensch und Hund zu legen. Na ja....  wenn es nach mir ginge sähe ein "angenehmes Miteinander" etwas anders aus.
Aber wer fragt schon Hund!
Dazu gehört natürlich, sagt mein Mensch, dass der Hund klare Kommandos beherrscht, sicher an der Leine läuft und Vertrauensübungen, wie z.B. „Sitz bleib“ und „Platz bleib“ stressfrei ausführt. Würd ich ja alles tun, wenn man mich anständig ( zum Beispiel mit Leckerlies) bitten würde.
Aber wer fragt schon Hund! 
Außerdem hilft dieser Kurs den treuen Begleiter (das bin ich) noch besser zu verstehen, so wie auch der Hund lernen wird, auf soziale Art und Weise mit Menschen und anderen Artgenossen umzugehen. Wenn man mich fragen würde....
Aber wer fragt schon Hund!
Ich dachte machste halt mal mit, lümmelst dich bei den Sitzübungen irgendwo hin und legst dich bei den Platzübungen ganz relaxt seitlich ab. Aber nein, nichts dergleichen. Gerade und positioniert sitzen, Liegen nur nach Aufforderung, die anderen Hunde ignorieren etc..... so ein Stress.
Und weil ich mich so gut angestellt habe, wurde ich in die 2. (Kurs) Klasse versetzt und muss nun im Januar, ob ich will oder nicht, erneut antreten. 
Aber wer fragt schon Hund!

Aber es gibt auch Erfreulicheres zu berichten.Ich habe ein neues Hobby entdeckt: Mantrailing.
Jeden Samstagmorgen, bei gutem wie bei schlechtem Wetter, gehen wir zusammen mit 3 Hundefreunden, einem Münsterländer, einem Flat coatet Retriever und einem Terrier an immer wechselnde Ort zum Spuren'riechen'.
Das erste Mal war schon etwas seltsam, warum bekomme ich anstelle meines Halsbandes ein Suchgeschirr an, warum ist die Leine so lang, warum liegen Kleidungsstücke verstreut herum, warum versteckt sich ein Mensch hinter einem Bagger und verteilt Leberwurst.
Fragen über Fragen.Versteh einer die Zweibeiner!!
Mittlerweile habe ich den Dreh raus: am Kleidungsstück schnüffeln, Spur aufnehmen und den Leberwurstmensch aufspühren. Nur mein Mensch macht mir etwas Sorgen: Sie rennt hinter mir her, schnaubend und keuchend. "Lass dich ja nicht unterkriegen", denk ich. Aber, wenn die Suche zu Ende ist, sind alle immer ganz glücklich und ich wackle mit dem Po. 
 

 

Es grüßt Euch Euer Trailer Henk


Hallo Ihr Lieben,

wenn man ein neues Hundeauto einweiht, ist das ein ganz besonderer Tag. Und an besonderen Tagen machen wir ganz besondere Ausflüge. Also: das neue Hundeauto ist ganz gemütlich – da haben die Leckerchen schon auf mich gewartet. Toll!
Wir haben einen Ausflug nach Bremerhaven gemacht. Das war ganz schön aufregend – schließlich riecht da alles schon nach Meer. Und Wind gibt es da! Zwar war der Orkan vom Wochenanfang schon weg, aber mein Fell stand immer quer und hat versucht, mich zu überholen. Wir sind die ganze Promenade entlang gelaufen, am Schifffahrtsmuseum vorbei und dann waren wir im Zoo am Meer. Hui, sag ich euch, das war ein Erlebnis! Zuerst habe ich gar nicht begriffen, dass man selbst gar nicht im Meer ist und bin gegen die Glasscheibe gelaufen. Aber der Pinguin auf der anderen Seite war genauso interessiert an mir wie ich an ihm. Sogar einen Eisbär habe ich gesehen – der war ganz schön groß…
Die Rückfahrt habe ich dann komplett verschlafen, schließlich war das ein ganz ereignisreicher Tag bislang…

Viele Grüße

Eure Fine

 



ja wo schwimmt er denn??? 

 


 

Liebe Anne lieber Dieter

Bei so einem tollen Wetter mit so viel Wind trifft man wenn dann, Gott sei dank,
ausschließlich größere Hunde und wir wissen auch wieso .....

Chihuahuas und Co würden einem sicherlich um die Ohren fliegen, aber dann wären
diese kleinen Quälgeister wenigstens wech  hi hi hi

 

     

Es grüßt Euch Barni  - vom Winde verweht -

 


Hallo Ihr Lieben! 

Stellt euch vor: die Presse hat mich entdeckt!

Während meine Verwandten vom Sonnenblumenhof ja vor lauter Paparazzi nicht mehr sicher sind und in jeder Ausgabe des Journals für Französische Hirtenhunde (das ist so etwas wie die Bunte wo die Stars der Ausstellungen und andere erfolgreiche VIP’s abgelichtet werden) vertreten sind, war ich bislang in den Medien ja ein unbeschriebenes Blatt. Bis heute: Da hat mich das Journal für die letzte Seite entdeckt.

Damit wir uns richtig verstehen: die letzte Seite – oder auch „vierte Umschlagseite“ genannt, ist seeeehr wichtig. Anzeigenkunden zahlen da zum Beispiel extra viel Geld, um hier platziert zu werden. Sagt jedenfalls mein Mensch (und die muss das wissen, die verdient mit so was unser Hundefutter). 
  

 

Also, meine Lieben: Kauft nun die „druckfrische“ Ausgabe mit mir als VID (Very Important Dog)…

Viele Grüße
Fine

 


 Hallo Ihr Lieben,

nun haben wir ja schon Herbst und somit ist die Lieblingsjahreszeit von meinem Frauchen angebrochen. Ich weiß jetzt auch warum, denn Herbstzeit ist Wanderzeit und das bedeutet viele spannende Ausflüge. Da geht es mit meinen Menschen und mit Teddy hoch hinaus in die Berge. Ich sag Euch, das macht wirklich jede Menge Spaß, denn wir baden in klaren Gebirgsbächen, klettern über Baumstämme und Wurzeln und sehen so eigenartige Gewächse die Pilze heißen. Die riechen vielleicht komisch und beim ersten Mal war ich doch sehr vorsichtig beim Erkunden. Aber mein Frauchen hat mir gezeigt, dass dies keine Ungeheuer sind und so habe ich mich nach einiger Zeit mutig getraut so ein komisches Etwas mal genauer unter die Lupe zu nehmen und zu beschnuppern. Nur die Silberdisteln, die sind eklig, denn die piksen ganz furchtbar in der Nase, wenn man zu nahe daran riecht.

Und dann kam das absolute Highlight am 12. Oktober: Herrchens und mein Geburtstag! Ich bin jetzt schon 1 Jahr alt. Herrchen muss wohl viel älter sein, denn auf seiner Geburtstagstorte brannten ganz viele Kerzen - eigentlich hat man vor lauter Kerzen gar keine Torte mehr gesehen. Nach dem Frühstück habe ich mein erstes Geschenk bekommen - einen riesen Kauknochen. Es hat fast eine Stunde gedauert, den zu vernichten und das ist für mich schon ziemlich lange. Dann durfte ich mit Teddy eine Runde im Garten balgen. Anschließend sind wir in die Berge gefahren und ich sage Euch, jetzt kam der beste Teil meines Geburtstags: Schneeeeee! Ganz viel, herrlicher, weißer Schnee! Den kenne ich noch aus meiner Babyzeit, aber ich dachte schon, der sei für immer verschwunden. Teddy, meine Menschen und ich, wir haben ausgiebig im Schnee getobt. Das war soooo lustig. Anschließend mussten sich meine Menschen nach einer kleinen Wanderung in einer Hütte mit Jagatee und Kaiserschmarrn stärken. Danach waren die vielleicht albern! Abends habe ich noch mit meinem neuen Kauseilchen gespielt und bin anschließend todmüde auf meinem Hundekissen eingeschlafen und habe von dem tollen Tag geträumt. Hoffentlich habe ich ganz bald wieder Geburtstag!

Ansonsten gehe ich noch regelmäßig mit Frauchen in die Hundeschule. Ich gebe mir jedes Mal richtig viel Mühe, denn dann ist Frauchen immer so stolz auf mich, auch wenn meine Mitschüler manchmal neidisch gucken und oft sagen, ich sei ein Streber. Aber schließlich ist es so schön, meine Menschen glücklich zu sehen und außerdem bekomme ich nach dem Training immer ein Extraleckerli.


Schnee!! Herrlich!! 


hoch drom auf'm Berg...
warten schon Teddy und ich!


nach dem Aufstieg ein erfrischendes Bad, das ist URLAUB!

 

So, nun wünsche ich Euch noch einen schönen Herbst und schicke ein dickes Schlabberbussi an meine Familie, bis demnächst,

Euer Gino


Gaya schreibt:

Liebe Anne, lieber Dieter, liebe Sonnenblumenfamilie,

ich schicke euch ein paar Bilder von  mir und meiner Familie. Ich fühle mich SAU wohl. Auch bei diesen Temperaturen.

Aber seht selbst. Ich kann nun auch schwimmen!!!

 
 
   
 huch, kein Boden mehr unter meinen Pfoten, aber ich vertrau ihm einfach  ich kann im Wasser laufen!!!!    wo is' er bloß hin?
 
 
   
 gottlob, da is' er ja wieder !!  hurra wir leben noch und hatten sogar Spaß!!!!! Wahre Helden eben    und anschließend trocken schleudern, ein toller Tag sag ich Euch!

Bis bald, habt auch so viel Spaß

Eure Gaya

PS: wir geben demnächst Schwimmkurse, bei Interesse bitte melden!!


Fine schreibt:

 

Hallo Ihr Lieben,

in dieser Woche habe ich einmal mehr meine gastgeberischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt und eine Schlummer-Party gegeben. Mein Gast: meine liebste Freundin Tana, deren Mensch mitten in der Nacht einen Termin hatte.
Das war ganz schön aufregend: meine allererste Schlummerparty! Tana’s übrigens auch. Wir bevorzugten eine Mischung zwischen exzessiv-wilder Toberei und komatösen Ruhephasen, bedingt durch dieses verflixte Sommerwetter mit 35°C.
Tana kennt alle Tricks, die eine Rennerei durch unseren Garten erst so richtig spannend machen. Das Versteck hinter dem roten Ahorn genauso wie die Abkürzung von der Terrasse auf die Wiese durch das Beet. Die ist ganz schön schnell, kann ich euch sagen…. Nur in meinen Apfel-Pool war sie nicht reinzukriegen. Wasser ist ja sooo furchtbar nass!
Nach unzähligen Tobereien im Garten haben wir einen Fernseh-Abend veranstaltet. Tana durfte auf meine Kuscheldecke und ich habe stattdessen mal ihre inspiziert. Vom Film habe ich allerdings nicht mehr viel mitbekommen – ich war fix und alle. Das Highlight war unser Nachtlager: Tana hat neben meinem Hundebett geschlafen.
Dazwischen haben wir wie das echte Freundinnen nun mal so machen alles geteilt: Ihr Futter (meins war irgendwie schon weg), ihren Kong mit einem erfrischenden Hundeeis (meiner war irgendwie schon weg) und meine Spielsachen (Teddy und Bommel haben jetzt irgendwie ein paar Löcher mehr). Alles in allem: eine tolle Party!
 

   
 meine beste Freundin Tana und ich vor der Fete  So, aber nun muss ich mich erst mal erholen und Schlaf nachholen…

Eure müde Fine


 Leo scheibt:

Hallo Ihr Lieben,
ich bin jetzt schon acht Monate alt und  ziemlich groß geworden. Wie ihr wisst besuche ich  öfters das Rettungshundetraining. Letztes Wochenende war ich mit Frauchen beim Eignungstest für alle die mal Rettungshund werden wollen. Ich durfte mein Verhalten gegenüber Fremden zeigen, da ist doch tatsächlich jemand vor mir auf den Boden gestürzt und dann schreiend vor mir weggelaufen (so schlimm sehe ich doch gar nicht aus)...komische Leute, vielleicht sollten die mal zum Verhaltenstest.
Auch gab es eine Dame, die bei größter Hitze mit einem wehenden Wintermantel und Hut vor mir rumgehumpelt ist. Weiter gab es verschiedene Übungen, bei denen meine Verträglichkeit mit fremden Hunden getestet wurde, mein Verhalten bei laufender Kettensäge, ein hupendes Auto usw. Auch Feuer mit viel Rauch wurde gemacht, aber leider wurden keine Würstchen gegrillt. Ich durfte auch ausgiebig mit Fremden spielen, weil die sehen wollten ob ich lieber auf Spielzeug oder Futter gehe. Ratet mal was mir besser gefällt. Am besten zuerst fressen und gleich danach spielen.
Frauchen war sehr zufrieden mit mir, ich habe den Test bestanden. Nach der Heimfahrt und einem guten Abendessen mit Reis und Fleisch bin ich dann in Tiefschlaf gefallen. 

 

 

Ihr dürft mir ruhig gratulieren!!!!

Viele Grüße von eurem müden Leo


 Gaya schreibt:

Hallo Mama, Tantchen, Cousinchen,

Ihr glaubt nicht, was mir passiert ist. Also, dass ich mit meiner Familie alles möglich unternehme ist ja nicht schlecht. Auf alles was so in der Landschaft rumsteht raufklettern, hochsteigen, drüberlaufen oder unter allen möglichen Dingen durch- und reinkriechen macht schon mächtig Spaß. Mit meinem großen Freund ( Pferd --Anmerkung des Futtergebers) bin ich ja auch immer wieder unterwegs, was ganz lustig ist, weil bei den Pferden immer auch Hunde dabei sind. Da gibt es dann tolle Rennspiele, wer gräbt das tiefst Loch und so weiter. Aber letztens, ehrlich, das war ganz komisch. Wir ( Leonie und ich ) haben meinen Großen mit seinem Kumpel auf eine große Wiese gebracht. Die durften dort rumlaufen. Na zuerst sind die mal mächtig gehopst. Das hab ich mir erst einmal von weiten angeschaut. Dann ließ Leonie mich zu den beiden  und plötzlich hat es mich richtig in den Pfoten gejuckt , jedenfalls wusste ich plötzlich ganz genau was ich zu tun hatte. Hab die beiden schön zusammen gehalten. Bin immer um die beide rumgeflitzt. Wenn die nicht wollten was ICH gut fand, hab ich mächtig laut gebellt. Dann hat das ganz gut geklappt. ICH habe dafür gesorgt, dass die beiden nicht zu weit weggelaufen sind, schließlich gab es ja überall ihr Gras. Gott war ich beschäftigt! So viel Spaß hatte ich noch nie! Leonie war ganz stolz auf mich und hat das gleich Yvonne erzählt. Die meinte dazu, dass ich doch ein Hütehund sei und mir das in den Genen liegt. WORIN???? In mir? Ich hab jeden Millimeter  durchsucht. Und weil ich so intensiv nachgesehen habe, meinte Yvonne, das ich bestimmt Flöhe habe und hat mich auch noch millimeterweise durch gesucht. Was die immer meint. Jedenfalls sind wir beide nicht fündig geworden und ich bin nach diesem tollen Tag nur noch todmüde in mein Kuschelbett gefallen und hab von MEINER Herde geträumt.

 

EIN herzhaftes WUFF WUFF eure GAYA 


Henriette schreibt:

Henriette schickt mir immer sehr schöne PDF-Dateien. Nun weiss ich endlich, wie ich sie ins Netz setzen kann. Wenn Sie schöne Bilder und nette Geschichten sehen möchten, klicken Sie einfach die Pfote!




Katia, Wolke, Bonita und meine Wenigkeit
 

etwas eng das Bettchen von Liesbeth aber irgendwie auch gemütlich....

 

Es grüßt Euch, Eure Henriette und Anhang

 Fine schreibt:

Saisoneröffnung

Im letzten Jahr war ich ja noch ein Baby. Und da bekommt man Vergünstigungen. Zum Beispiel helfen einem die Fahrer englischer Oldtimer galant beim ein- und aussteigen.
In diesem Jahr bin ich ja schon erwachsen. Will meinen: der Ein- und Ausstiegs-Service entfällt und es heißt Selbst-ist-der-Hund. Hier also eine praktische do-it-yourself-Anleitung für alle Vierbeiner, die gerne im Roadster mitfahren wollen:
1. Schnauze durch das Gummiband stecken, Leckerchen aufnehmen. Brille passgerecht auf die Augen setzen lassen, hinter den Ohren gut festkletten.
 -> Die Brille sitzt.

2. Bei geöffneter Beifahrertür auf den Beifahrersitz klettern. Der Fahrersitz ist nach vorn geklappt. Zwischen Fahrersitz und Verdeck klettern, dabei Bauch einziehen und die dargereichten Leckerchen aufsaugen. Gemütlich auf dem nicht vorhandenen „Rücksitz“, der mit des Hundes Lieblingsdecken ausgelegt ist, Platz nehmen.
 -> Der Hund sitzt. Die Fahrt möge beginnen.

3. Auf den ersten zwei Kilometern unbedingt die Fahrweise des Fahrzeugführers kontrollieren und das Verkehrsgeschehen beobachten.

4. Nachdem sich von der ordnungsgemäßen Fahrweise überzeugt wurde, macht Hund es sich im Find gemütlich und taucht vorzugsweise an roten Ampeln zur Belustigung der anderen Verkehrsteilnehmer wieder auf.

5. Nach Erreichen des Fahrtziels erhebt sich Hund huldvoll aus dem Fond und wendet seinen Blick langsam unter
verzückten Ausrufen der Umherstehenden rund um das Publikum. Der Ausstieg erfolgt unter Darreichung oben genannter Leckerchen in umgekehrter Reihenfolge.

 

Cool, Leute: unbedingt ausprobieren!  

 


Paula schreibt:

 Hallo ihr Lieben,
eigentlich habe ich überhaupt keine Zeit zu schreiben. Ich bin immer so beschäftigt. Das Leben ist sooo schön, habe immer viel um die Hundeohren.
Wie ihr euch denken könnt, ist viel in den letzten Monaten passiert. Ich bin richtig groß geworden. Meine Körbchen wurden ausgetauscht (klein gegen groß)
Ich liebe meine Menschen über alles, und unser Kätzchen....JoJo...auch. Inzwischen hat JoJo mich als Familienmitglied voll akzeptiert ( ist ja auch kein Wunder, ich bin ja auch eine ganz ganz liebe Maus)! Es kommen immer ganz viele Katzen in meinen Garten, ich lege mich dann gleich ins "Platz". Das mache ich nicht, weil ich Angst habe, sondern ich lasse die Katzen dann an mir schnüffeln. Ich will doch, das das meine Kumpels werden!
Ich hatte auch ein ganz schreckliches Erlebnis!! Ihr glaubt das nicht. Meine Menschen packen Klamotten in komische große Behälter. Ich habe alles ganz genau beobachtet, jawohl das hab ich! Ich war beruhigt, als auch meine Tasche gepackt wurde, Gott sei Dank! Als mein Frauchen Tina zu mir sagte, komm Paula wir müssen los, freue ich ich tierisch. Juhu, ich darf mit. Komisch nur, das nur meine Tasche im Auto lag. Dann der Schock. Wir fahren nach Aukrug das sind 20 km von zu Hause.
Ich ahnte böses.... Ich wurde freudig von Frau Ufermann begrüßt. Das fand ich ja noch schön. ABER dann.....meine Tina knutschte und knuddelte mich bis ich schielte uns schwupps war sie weg. Sie hat einfach vergessen mich wieder mitzunehmen. Ich mußte doch tatsächlich 10 Tage in der Pension bleiben! Ein Alptraum sag ich euch. Wie sollte ich das ohne meine Menschen aushalten. Aber ich muß gestehen, so schlimm war das nicht, denn meine Menschen haben eine ganz tolle Unterkunft für mich ausgesucht. Die liebe Frau Ufermann lebt nur für Hunde, wirklich nur für Hunde! Die ganze Wohnung nur für uns ausgerichtet. Sie hat bis zu 10 Hunde am Tag und 5 Hunde zur Nacht. Frau Ufermann ist ausgebildete Hundetrainerin. Ein Traum ( naja, wenn ich ehrlich bin, manchmal auch ein Alptraum, denn ich vermisste meine Menschen ganz schrecklich ) Den 1 Tag  habe ich mein Fressen auch verweigert. Nein, ich wollte warten bis ich wieder abgeholt werde. Aber am 2 Tag knurrte mir so der Magen, das ich doch was in den Bauch haben mußte. Ich hatte eine schöne Zeit dort, meine Menschen hatte ich schon abgeschrieben ( ich dachte, sie wollten mich nicht mehr ) ABER dann..... es klingelte an der Tür... ich lag da und träumte von meinen Menschen, die anderen Hunde bellten wie verrückt ( was ich überhaupt nicht mag ) Frau Ufermann rief mich, ich reagierte nicht, denn wie gesagt, ich träumte gerade so schön! Plötzlich wurde mein Traum wahr, Tina rief mich....PAULAAAAAA..... Oh Gott, ihr könnt euch meine Freude vorstellen, ich bin sowas von durchgedreht....Mike, Thomas und Tina holten mich wieder nach Hause. Ich hab die 3 verknutscht immer wieder, ich kommte nicht genug bekommen! Wir aus dem Haus, ich natürlich als erste, ist ja wohl klar! Der Kofferraum ging auf, und ich schwupps mit einen Satz da rein und Tschüß. ( normalerweise darf ich noch nicht in den Kofferraum springen, aber ich wollte nur ....nach Hause... Ich war wieder mega glücklich!!
Endlich war ich wieder zu Hause. Abends sind Tina und ich dann zum Hundetreff. Das war toll, nach 10 Tagen alle meine Kumpels wieder zu treffen ( dort gehen wir jeden Tag um 18 Uhr hin. Wir sind meistens 10 Hunde. Action pur! Das Leben ist sooooo schön..... jetzt habe ich keine Zeit mehr, denn Joschi mein liebster Freund ist gekommen und er bleibt den ganzen Tag bei mir, spielen ist angesagt!

Ganz liebe Grüße an alle Sonnenblumenhofbewohner und dicken Kuss für meine Mama Cuba
natürlich auch an meine Geschwister und besonders an meinen Bruder Gino der wirklich wunderschön geworden ist.
Eure Paula

 Gino schreibt:

 Hallo Ihr Lieben,

jetzt habt Ihr ja schon länger nichts mehr von mir gehört, aber ich war so beschäftigt, meine große Welt mit meinen Menschen und meinem Bruder Teddy zu entdecken. Ich bin jetzt schon ein richtig großer Briard und habe bereits meine erste Urlaubsreise ins Ausland hinter mir. Wir waren in einem Land, das sich Italien nennt. Die Leute reden da alle so komisch und haben zu mir "grande cane", "belissimo" und "pastore de la brie" gesagt - was auch immer das bedeuten mag - meine Menschen haben sich auf jeden Fall immer gefreut. Der Urlaub war richtig anstrengend, denn ich war den ganzen Tag mit meiner Familie unterwegs. Da gab es einen See - den Gardasee - der war einfach riesig und manchmal gab es da lustige Wellen, in die ich hineingesprungen bin und die ich versucht habe zu fangen. Leider musste ich dort ziemlich viel an der Leine laufen und so war ich echt froh, als wir wieder zu Hause waren, denn hier ist es einfach am schönsten. Teddy und ich, wir haben uns dann erst mal richtig ausgeschlafen und vom Urlaub erholt und jetzt streifen wir wieder durch die Wälder, baden in den vielen Seen, die es bei uns gibt und haben jede Menge Spaß. Mein Leben ist eigentlich recht entspannt, nur leider immer wenn ich es hier richtig gemütlich finde und ich im Großen und Ganzen das tun kann, was ich so möchte, fahren meine Menschen mit mir zu Elke in die Hundeschule und dann sind sie jedes Mal wie ausgewechselt. Und als ob das nicht schon reichen würde mit Erziehungsratschlägen, besuchen wir anschließend oft noch Anne, die meinen Menschen auch noch jede Menge Tipps gibt. Es dauert dann immer wieder einige Zeit, bis ich wieder neue Schlupflöcher gefunden und neue Freiheiten für mich erkämpft habe.
Ich habe übrigens eine neue Freundin, die Lissy, eine wirklich hübsche Labrador Hündin. Gerade als wir zwei jede Menge Spaß miteinander hatte, kam der große Schock: Eines Morgens nach meinem Schönheitsschlaf blicke ich in den Spiegelschrank und entdecke ein hässliches Etwas in meinem Gesicht, zwar nicht auf der Nase aber direkt an meinem Kinn, wo es jeder sehen kann. Vor lauter Schreck  habe ich erst mal mein Spiegelbild angebellt und Frauchen ist sofort zur Hilfe geeilt. Zuerst meinte Sie, es sei nur eine Zecke, die sie schnell entfernen könnte. Als Sie dann aber die Brille aufgesetzt und das "Etwas" näher betrachtet hat, meinte sie, es sei eine Warze und da könne sie nichts machen und ich müsste jetzt damit leben. Ich hatte ja noch die kleine Hoffnung, dass dieses Ding genauso schnell wieder verschwinden würde, wie es gekommen war, aber im Gegenteil: Die Warze wurde von Tag zu Tag größer und gleichzeitig mein Selbstbewusstsein immer geringer. Und statt Mitleid zu bekommen, haben mich meine Menschen auch noch "kleines Warzenschweinchen" genannt. Ich sage Euch, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Nur einer hatte Verständnis für meine missliche Lage: Der Tierarzt meines Vertrauens. Der meinte, das sei eine Jugendwarze und er könne das Ding entfernen und hat einfach einen Faden darum gebunden. Das hat zwar etwas geziept, aber Schönheit muss eben manchmal leiden. Nach einem Leckerchen - der nette Tierarzt hat ganz besonders leckere - war die Welt für mich wieder in Ordnung und wir fuhren nach Hause. Als ich dann erneut einen Blick in den Spiegel wagte, wollte ich meinen Augen nicht trauen: Die hässliche Warze war immer noch da und drum herum ein Bindfaden. Das sah ja noch viel schlimmer aus!  Aber nach drei deprimierten Tagen riskierte ich nochmals einen vorsichtigen Blick in den Spiegel und siehe da: Die Warze mit samt Bindfaden war wie von Geisterhand verschwunden. Zurück geblieben ist ein kleiner roter Fleck, über den jetzt noch etwas Fell wachsen muss und dann bin ich wieder ganz der Alte. Jetzt kann ich endlich wieder selbstbewusst der Lissy unter die Augen treten. 
 

Ich wünsche Euch allen eine schöne Zeit mit vielen lustigen Abenteuern. Bis demnächst....
Euer Gino

 


 

 Hinnerk
hat nicht viel Zeit. Er muss schließlich eine Damenmannschaft trainieren und wenn Not am mann ist auch noch den Linienrichter ersetzen. Er schickt jedoch Fotos! Dank seiner Hilfe haben "seine" Damen den 5. Tabellenplatz in der Landesliga gehalten. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Da war Hinnerk vor Freude ausser sich und lief seine Ehrenrunden! Bravo Hinnerk und weiter so!!

 


 Theo schreib

Hallo liebe Anne und lieber Dieter, holt mich doch bitte wieder ab, hier ist es mir zu stressig. Urlaub nennen die das und viel sozialisieren wollten die mich. Für mich hieß das erst einmal Autofahren, über 900 km bis nach Rügen und das mir. Aber wir haben ja in Wittenberg eine Pause gemacht, da haben wir uns so eine komische Tür angeschaut. Ich hab nicht so ganz verstanden was daran so interessant war. Im Hotel  musste ich Fahrstuhl fahren, das war überhaupt nicht lustig.
Die Leckerli können sie selber essen, ich geh da nicht rein, dachte ich mir. Dann haben die mich einfach rein getragen. Das ging munter so weiter, wie gesagt, sozialisieren nennen die das. Ich musste noch Kutsche fahren mit einem Pferd (puh). Schiff bin ich auch gefahren, aber bei Herrchen auf dem Schoss geht es. In so einen komische Zug haben die mich dann  auch noch gepackt, der ist über Kopfsteinpflaster gefahren, das hält man , wie gesagt, nur bei Herrchen auf dem Schoß aus. Aber Herrchen ist ansonsten auch ganz praktisch, z.B. als Hundetaxi. Die meinten doch tatsächlich, dass ich mit ihnen die Kreidefelsen erkunde. Die Treppe hat er mich ja noch freiwillig getragen (400 Stufen), aber auf dem Rückweg durch den Wald hatte ich einfach keine Lust mehr, aber Herrchen ist ja stark (siehe Bild). Das Beste an dem Urlaub waren aber das Wasser und die Algen und was da so sonst noch an guten Sachen rumliegt, hmm,  an gegammelter Fisch. Da war ich am liebsten und habe mir mal so richtig den Magen vollgeschlagen. Als Vorspeise Algen, dann Muscheln mit gestrandeten Krebsen und zur Krönung Fischgräten. Frauchen war da irgendwie nicht meiner Meinung. Besonders komisch war, dass ständig irgendwelche fremden Leute uns ansprachen und fragten was ich denn sei. Haben die denn gar keine Ahnung, das sieht man doch wohl. Streicheln wollten die mich, gar nicht so schlecht die zusätzlichen Streicheleinheiten. Frauchen musste ständig erklären was ich mal werde und einige haben  gefragt wo die mich denn herhaben - als ob man das nicht sieht - natürlich vom Sonnenblumenhof hat Frauchen gesagt. So jetzt reicht's ich muss jetzt unbedingt noch einmal probieren ob ich nicht doch noch in mein Körbchen passe, komisch vor dem Urlaub ging das aber irgendwie besser, ich glaub das Körbchen ist kleiner geworden. Ich freue mich schon euch bald wieder zu sehen und mit Hella, Henry und den anderen rumzutoben.

 



 
 

 Bis bald Euer Theo


 Henk schreibt

Hallo ihr da draussen,
nun bin ich bereits 2 Monate bei meinen Zweibeinern und schon mächtig gewachsen. Mein Vorname ist eigentlich Henk, aber manchmal rufen mich meine Menschen auch Henky - Penky. Ist mir eigentlich egal, nur wenn sie dabei die Stimme erheben und Falten auf der Stirn bekommen, muss ich aufpassen, dass ich auch mache, was sie von mir wollen. Wenn die Zweibeiner wüssten, dass sie darurch viiiiiel älter aussehen als sie in Wirklichkeit sind, würden sie das sicher sein lassen und ich hätte meine Ruhe.
Immer wieder kommen neue Namen dazu wie "Sitz", "Platz", "Bleib", "Still" etc.. Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher, ob ich auch alle diese Namen behalten kann.
Ich habe schon bemerkt, dass ich für meine Menschen sehr wichtig bin. Ohne mich traut er sich gar nicht mehr vor die Türe, nicht ins Restaurant, nicht zum Einkaufen, nicht ins Büro und schon gar nicht in den Urlaub. Er hängt sich sogar mit einer Leine an mich, damit er nicht verloren geht.
Die letzten beiden Wochen waren wir am Gardasee mit dem Wohnmobil. Da gab es viel zu sehen und zu erkunden. Ich musste beim Aufbau helfen, sonst hätte mein Mensch das alleine sicher nicht geschafft. Ausser mir waren noch mehrere, mehr oder weniger gesellige, Vierbeiner auf dem Campingplatz. Zwei davon, ein Husky Mix und ein Belgischer Schäferhund, waren genauso alt wie ich und wir konnten eine Welpengruppe bilden. Im Gegensatz zu meiner Welpengruppe in der Hundeschule zuhause durften wir hier im Urlaub ausgiebig toben und NUR toben. Es wurden keine langweiligen und unnötigen Übungen abgehalten.
In der 2. Woche kam mein bester Freund zu Besuch. Sein Name ist Toffee, ein 3 Jahre alter Flat Coated Retriver . Er hat mir so einiges gezeigt z.B. wie man schwimmt. Ich war total begeistert und jeden Abend völlig platt. Jetzt sind wir wieder zuhause und der Alltag hat mich wieder.
Lieber Bruder Henry, entsetzt musste ich feststellen, dass auch deine Menschen total geizig sind. Auch ich leide ständig unter meinem knurrenden Magen. Dabei wäre es doch so einfach: Schüssel, Futter, Schnauze und eine Kauleiste. Mehr brauche ich nicht. Aber mein Mensch lässt sich einfach nicht erweichen. Und wäre das nicht schon schlimm genug, muss ich auch noch vor der spärlich gefüllten Schüssel " Sitz" machen und darf erst fressen, wenn ich die Erlaubnis bekomme. Ein Hund hat es wirklich nicht einfach....
Übrigens müsst ihr aufpassen, wenn ihr mal in unsere Gegend kommt: Wir haben hier äusserst aufdringliche Fahrradständer. Gestern erst hat mich so ein Teil verfolgt. Mein Mensch ist in den Bäckerladen gegangen und ich musste draussen warten. Da ich, wie immer total ausgehungert war und es aus dem Laden so toll gerochen hat, bin ich kurzerhand, immer der Nase nach, in den Laden gegangen. Und, ihr werdet es nicht glauben, im Schlepptau ein zornig scheppernder Fahrradständer. Je schneller ich gelaufen bin desto schneller wurde auch das Anhängsel. Wenn mein Mensch mich nicht gerettet hätte, wer weiß, was noch passiert wäre...! Also aufgepasst, Freunde.

Es grüßt euch euer, ewig hungriger Henk


Fine schreibt:

Hallo ihr Lieben,
frisch zurück aus dem fast zweiwöchigen Urlaub gibt es so einiges zu berichten.
Wie immer, wenn meine Menschen ihre Sachen packen (und meine natürlich auch), heißt es: aufpassen. Nicht auf die Sachen, aber darauf, dass die mich nicht vergessen. Aber die beiden haben mir glaubhaft versichert, dass ICH ja die Hauptperson des Urlaubs bin, sozusagen Hundeurlaub pur.
Wir sind nämlich nach Bamberg gefahren, wo ich nicht nur meine Geschwister wieder gesehen habe, sondern auch noch einige andere Briards. Wusstet ihr das: Uns gibt’s sogar in schwarz! Da habe ich erst einmal gestaunt.
 „Junghundeprüfung“ hieß das Treffen. Da wurde geschaut, ob wir Briards unsere Menschen auch gut im Griff haben. Gut, anfangs war das fürchterlich aufregend da. Und  OK, ein wenig zickig kann ich ja auch, wenn ich will. Aber nachdem mich Frauchen fast schwindelig beschäftigt hat, haben wir einen Super-Verhaltenstest abgelegt und die haben uns attestiert, dass ich eine ruhige Hündin bin. Haha! Und dann haben sie mir noch bescheinigt, dass mein Mensch eine sehr gute Bindung zu mir hat. Oder umgekehrt, das weiß ich nicht mehr so genau. Der Test war auch kein Problem, bis die angefangen haben, mit rappelnden Kanistern nach mir zu schmeißen. Erschreckend, wie aus netten Prüfern so Fieslinge werden können. Aber der riesige Hasenkeks hat mich dann wieder vollends versöhnt: Der war nämlich für mich ganz alleine und an einem Stück! Frauchen hätte da ja wieder vier Portionen von gemacht, die ist nämlich geizig!
Anstrengend wurde es in der folgenden Woche in Niederbayern. Leute, ein Hundeurlaub ist nicht immer was Gutes – da muss Hund ständig was tun! Denn bei uns standen tägliche Stunden der Hexenhof-Hundeschule auf dem Programm. Manchmal gab’s sogar zwei Stunden am Tag: Da war ich abends immer ganz schön K.O.!
Aber wir haben auch coole Sachen gemacht und tolle Locations kennen gelernt: Viele Stunden fanden nämlich nicht auf dem Hundeplatz, sondern outdoor statt.
Meine Besuche auf dem Sonnenblumenhof waren recht gemischt. Mit Zazou kann man ja immer prima toben, auch wenn die Badesaison im Hundeweiher noch nicht eröffnet war und wir trocken gerauft haben. Aber die anderen Hundedamen haben entweder keine Notiz von mir genommen oder mich auch noch angeknurrt! Stellt euch vor: mein kleines Cousinchen Hella, gerade der Wurfkiste entkrabbelt, hat doch glatt die Milchzähne gefletscht! Da war ich dann beleidigt und habe vor unserem Auto gewartet, bis mein Mensch seinen Besuch auf dem Sonnenblumenhof beendet hatte.
Am Ende der ersten Woche haben wir Herrchen zum Bahnhof gebracht – dessen Urlaub war nämlich schon zu Ende. Dann haben Frauchen und ich Mädels-Urlaub gemacht. Als erstes haben wir mal unser immer in der Weihermühle neu verteilt: Ich bekam Herrchens Betthälfte und durfte zum ersten Mal in meinem Leben im Bett schlafen. Das war vielleicht schön! Ich wollte am anderen Morgen erst gar nicht aufstehen…
Abends sind wir Mädels dann zu viert Essen gewesen. Eigentlich wäre ich lieber bei Susannes Hunden geblieben, hatte ich doch in der Hundeschule ein Auge auf den Briard-Rüden Djamal geworfen. Das ist ein Halbbruder von mir und ich bin mir sicher, dass der mich auch ganz nett fand. Aber nee, ich musste ja mit zum Italiener. Die Mädels waren richtig lustig und tranken viel rotes Wasser. Die kicherten so laut, dass ich gar nicht richtig schlafen konnte...
Am nächsten Tag dann verlegten wir den Urlaub nach bad Wörrishofen, da wohnt Frauchens Freundin. Mehr dazu vielleicht einmal demnächst.

Mein Frauchen Sandra schwebte elfengleich über den Parcours
und alle sahen andächtig zu.....

Ganz liebe Güße
Eure Fine


 Gaja hatte nur sehr wenig Zeit, sie ist ganz schön im Stress, zum Stall, zum Baden, nebenbei ein wenig arbeiten, Hundeschule, Schönheitsschlaf und schließlich trainieren für den Wettkampf: schnellster Hunde der Welt!!
Trotzdem hat sie uns Fotos geschickt und lässt alle Leser herzlich grüßen.

keine Angst vor großen Tieren!



und schneller als der Schall!!

Danke für die Fotos und schön weiter trainieren!!


Higgins schreibt:

Hallo liebe Leser,

wollte mich auch noch mal bei Euch melden.Ich fühle mich hier in Gassenhagen so richtig wohl. Hier gibt es immer noch jeden Tag etwas Neues zu entdecken.

Heute waren wir mal wieder an der Wiehl. Da kann man prima ins Wasser gehen. Als wir dann nach Hause kamen, standen doch tatsächlich drei  Kühe auf unserer Wiese. Ich dachte mich trifft der Schlag! Man sind die groß. Aber total lieb waren die, Uwe musste mich gar nicht vor ihnen retten, einfach toll....
Samstag muss ich wieder in die Welpenschule. Bin jetzt in der ersten Klasse. Da kann man richtig toben mit anderen Hunden, aber man muss auch immer was lernen.  Bisher hab ich aber alles gut gemacht, Uwe meint, ich sei der Klassenbeste, ja wenn er meint...
Aber echt, ich mach auch gerne Schule, da ist es immer spannend, spielen, lernen, spielen, toll! In der letzten Stunde hatten auch die Menschen Spaß. Frauchen hat sich auf den Platz gestellt, und alle anderen im Kreis ganz eng drum herum. Frauchen hat mich dann gerufen, und ich bin durch die vielen Beine direkt zu ihr gelaufen. Alle fanden das ganz toll, und es gab sogar ein Leckerli.
Auch alle anderen Aufgaben habe ich locker geschafft. Danach hab ich dann zu Hause lange gepennt, denn Schule strengt an. Uwe hat sich mit hingelegt, der wollte noch länger schlafen als ich obwohl er gar nicht in der Schule war. Das geht ja gar nicht. Da hab ich ihm eben so lange durchs Gesicht geleckt bis er wach war. Anschließend - ich war total ausgeschlafen, wurde mir etwas langweilig, keiner hatte Zeit, niemand wollte spielen, hab dann Frauchens Socken mal eben in Kniestümpfe verwandelt. Fand sie nicht so toll, versteh ich nicht, hat sie nun doch viel mehr Stumpf als vorher??!!
Ja und dann noch mal kurz zu Schröder,ihr wisst schon, der große Schwarze, der ist nun mein allerbester Freund, ich darf in seinem Bett schlafen!! Außerdem bringt er mir eine Menge nützlicher Dinge bei, mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, ihr versteht das?

Ganz viele Grüße Euer Higgins und Schröder!!


                                                 

Theo schreibt:

Also, Theo - Hofmann- hat von seinen Erlebnissen berichtet. Er hat bereits eine Menge erlebt. Er kennt sich auf Flughäfen genauso gut aus wie auf Bahnhöfen, hat seine ersten Volksfeste besucht, lustwandelte mit Schwester H'eloise im englischen Garten, besucht die Hundeschule und ist - im Gengesatz zu Henry - rundrum zufrieden mit seiner Familie. Theo ist etwas in Zeitnot und deshalb diese Zeilen in seinem Auftrag von mir!


Lieben Gruß von Theo

Henry schreibt:

Hallo Ihr Lieben!!!

Es wird mal Zeit, dass ich mich bei Euch melde! Ich bin jetzt schon einen Monat bei meinen Leuten in Dortmund und ich muss sagen, ich bin total im Stress… Jeden Morgen muss ich zur Arbeit. Also früh aufstehen, dann raus zum Spaziergang und dann geht´s los. Das Schlimme ist, dass ich an den Tagen immer mein Fressen viiiieeel zu spät bekomme. Nämlich erst gegen halb neun. Frechheit!!! Meine Arbeit geht immer bis nachmittags. Aber eigentlich ist es gar nicht sooo schlimm, das Arbeiten. Da sind auch immer andere Menschen, die mich krabbeln und mit mir spielen. Und da ist auch noch Kollege Basco, dem ich immer in die Ohren beißen darf. Super Sache, die echt Spaß macht. Okay, ich gebe ja zu, da ist auch noch eine andere Kollegin. Die wohnt auch bei mir. So wie ich das verstanden habe auch schon länger. Aber die ist doof. Die darf ich nicht in die Ohren beißen und spielen will die auch nicht. Das ist nämlich ´ne ganz eingebildete. Meint, sie hat super schöne Zähne… Die zeigt sie mir bei jeder Gelegenheit. Das nervt total. Vielleicht sollte ich ihr mal meine zeigen? Die sind nämlich viel schöner, weißer  und spitzer!  Und teilen tut die auch nix. Wenn sie was zu Knabbern hat, gibt sie mir nie etwas davon ab- die bekommt von mir auch nichts mehr ab!!  Bei den Futterrationen - es gibt eigentlich überhaupt nie wirklich etwas zum SATT essen in diesem Haus - leide ich ständig unter meinem knurrenden Magen - manche Leute denken ich würde knurren aber nein, das ist mein MAGEN!
Aber ich schweife ab. Also…. nach der Arbeit, wenn ich dann zu Hause bin, muss ich im Garten weiter arbeiten. Meine Leute verlegen immer so kleine Stöcke und andere Dinge zwischen den Blümchen und finden es dann nicht wieder, dann muss ich ran und hey, ich finde immer alles!
Dann verbuddeln sie zwischendurch auch so runde Teile in der Erde, sie denken wohl, dass sie mit mir ständig irgendwelche  Spiele spielen müssen aber ich kann euch sagen, die Dinger da wieder auszubuddeln, ist der absolute Stress.
Ich weiß auch gar nicht, wieso die das machen? Am Ende bin ich schmutzig und meine Leute schimpfen dann. Blödes Spiel, sollen sie sich doch vorher überlegen wie das ausgeht, es gibt doch auch genügend schöne Spiele bei denen  Hund sauber bleiben kann. 
Menschen sind schon komische Geschöpfe, es ist schwer es ihnen Recht zu machen oder besser, es geht eigentlich gar nicht!
Zur Schule muss ich auch. Das macht meistens auch Spaß, wenn ich mit meinen Mitschülern spielen darf. Aber die Menschen machen auch so Übungen. Jetzt mal so unter uns… ich hab da keinen Bock zu. Da muss ich nämlich das machen, was meine Leute wollen. Und wenn ich mich weigere, dann gibt Ärger. Also dann bekomme ich mal wieder NICHTS zu essen. Also tu ich, was die wollen und muss nicht ständig mit knurrendem Magen durch die Welt laufen.
Apropos … Ich glaube ich weiß, wie man seine Ruhe hat. Es gibt da so Dinger, die hat meine Kollegin auch. An dieser Stelle einmal, meine 'Kollegin' heißt Alicia, wohnt schon etliche jahre in diesem MEINEM  Haus und meint, dass sie die Chefin sei.
Aber zurück zu diesen merkwürdigen Dingern, Tierchen? oder so??
Also, wenn man die hat, dann sagen die Leute immer, dass alles nicht so schlimm ist. Diese Dinger heißen „Hormone“. Die scheinen echt der Knaller zu sein. Man muss nicht ständig auf die Menschen hören und gleichzeitig verschafft es einem einen gewissen Freiraum. Weil, bei der Alicia heißt es oft, sie habe Probleme mit ihren Hormonen. Das scheint der Persilschein zu sein, haste Hormone darfste alles!! Ist doch Klasse oder?  Ich weiß leider nur nicht, wo es die gibt. Im Garten habe ich schon alles umgegraben, auf der Arbeit habe ich auch nix gefunden. Und unterwegs sind mir diese Teile auch noch nicht begegnet. Hat einer von Euch 'ne Ahnung, wo es die gibt? Dann schreibt mir doch bitte mal zurück, okay? Vielleicht ist das Leben dann weniger anstrengend. Apropos anstrengend. Ich sehe gerade, dass ich schon wieder einen Termin habe… Schule! Ich sag euch, das ist hier schon fast ein Fall für Kinder in Not! Aber ich mach mich dann mal lieber los, sonst gibt es wieder Ärger. Wäre toll, von Euch bald zu hören und zu lesen, wo es die „Hormone“ gibt. Ich weiß überhaupt nicht, wie die aussehen und wie die schmecken, aber egal. Vielleicht wisst Ihr ja mehr???



Liebe Grüße aus Dortmund,
Euer völlig erschöpfter Henry




Galileo/Leo + Gaya

 Hallo ihr lieben Geschwister, Tanten und Onkels

also ich kann euch sagen, meine Wochenenden sind sowas von vollgestopft, dass ich kaum zum Schlafen komme.
Nach dem Ausflug am Samstagvormittag auf den Wochenmarkt gehen Frauchen und ich am Nachmittag ins Training der Rettungshundestaffel. Frauchen hat zwar gesagt, dass ich kein Rettungshund werden soll; wir
würden da nur wegen der Sozialisation hingehen, aber mal schauen, es macht auf jeden Fall viel Spass.
Ich habe euch ein Bild mitgeschickt auf dem ein paar meiner Rettungshundekumpels zu sehen sind. Da waren wir beim Training auf der Halbinsel Höri und hatten exclusiven Blick auf den Bodensee. Mir war das egal, denn die frisch gegüllte Wiese war viel interessanter.
Sonntagvormittag ist auch kein Ausschlafen in Sicht, da Frauchen meint, wir müssten in die Hundeschule. Nach so einem turbulenten Wochenende bin ich dann froh, wenn Frauchen sich wieder anderen Dingen widmen muss.

Bis bald euer Leo - 2. v. links -


 Hallo allerseits,

Das öfters meine Reisetasche gepackt wird ist ja nichts neues. Diese Mal wurden aber noch weitere Taschen gepackt und alles war so unruhig. Ich hatte echt schwer damit zu tun, dass die mich in all dem Durcheinander nicht einfach vergessen. Also habe ich mich mitten rein gesetzt.

Wir sind dann ziemlich lange gefahren. Als ich endlich aus dem Auto durfte, wurden alle Taschen in ein Haus getragen. Die wollten da allen Ernst einziehen. Wo waren mein Kuschelbett und meine Kuh??? Ich will nach Hause!! Ich bekam ein Ersatzbett aber dafür bei Yvonne und Klaus im Zimmer das war dann ok.

Am nächsten Tag erfuhr ich, weshalb der ganze Umzug stattgefunden hatte. Wir haben ganz viele andere Hunde mit Ihren Menschen getroffen. Klasse! Spielen, rennen, toben das kann ja nur gut werden. Leider mussten wir erst einmal ganz brav in einem Raum mit unseren Menschen sitzen. Da gab es so eine Erzählfrau. Alle Menschen schienen die ganz toll zu finden. Die schauten kaum mehr nach uns. Also haben wir Hunde uns vorsichtig im unteren Stockwerk beschäftigt. Da gab es den Spitzohr und dann lag hinter mir jemand, der ganz genau so aussah wie ich und noch so was ganz kleines, das eigentlich nur schlafen wollte. Und schwarze Fellberge aus denen Augen blitzten. Ein zartes Schwanzwedel hier, ein strafender Blick dort . Die Tischbeine schmeckten auch nicht wirklich. Und die Frau erzählte und erzählte. Dann durften wir doch alle raus. Juhu Beine strecken schnüffeln, toben. NEE !! ist nicht. Dann ist da plötzlich ein unglaublich guter Geruch in der Luft. Der kam eindeutig von der Erzählfrau. Ich kenne den. Mir lief richtig das Wasser im Maul zusammen. Die hat dann unseren Menschen etwas erklärt und dann durften wir mit unseren Menschen laufen. Was soll ich euch sagen, da lagen lauter Würste auf den Wegen. Ja bin ich den im Schlaraffenland?? NEE ist nicht, wir sollten daran vorbeilaufen. Kann ich nicht mal genauer riechen? Bisschen knabbern?? Nein!!! Aber die Erzählfrau, die war klasse. Die hat mich dann extra mit der Wurst gefüttert. Ätsch! Yvonne hat dann auch eine Wurst für mich bekommen. Legt die doch die Wurst direkt vor meine Nase und ich darf sie nicht bekommen. Ich durfte gar nicht ran an die Wurst. So eine Gemeinheit! Ich mag die Erzählfrau. Als nächstes durften wir mit unseren Menschen an der Leine spazieren gehen. Plötzlich bleibt Yvonne stehen und schaut ganz angestrengt in eine Richtung. Monster, Hund, Mensch? Nee, da ist nichts. Yvonne starrt weiter. OK, ich schau dann halt auch mal nach, wenn Sie meint, dass sich da ein Monster versteckt. Mach ich doch. Ich also mein Nase eingesetzt um raus zu bekommen was da los ist. Das gibt es doch gar nicht! Hier wachsen Wurstbäume!!! Das ist ein tolles Land, Wurst auf den Wegen, Wurstbäume. Ich will hierbleiben!
Leider mussten wir die Suche nach weiteren Bäumen abbrechen, da die Menschen alle so schrecklich gefroren haben. Die haben eben nicht so ein tolles Fellkleid. Also wieder zurück in den Raum zur Erzählfrau. Dort haben unsere Menschen Fernseher geschaut. Wir haben erst einmal geschlafen. Geweckt wurde ich durch Stühle rücken. Jetzt durfte ich einige der anderen Hunde begrüßen. Das war dann der Knaller. He das waren auch Sonnenblumen. Jetzt durften wir toben und fangen spielen. Hatten wir einen Spaß. Und zum Schluss sind wir noch kurz einen Besuch machen gefahren, haben Yvonne und Klaus gesagt. So ganz dunkel kannte ich den Geruch der mir dort entgegen kam, war mir aber nicht ganz sicher. Als ich jedoch die Stimmen hörte, war alles klar ANNE und DIETER JUHUUUUU

Am nächsten Tag habe ich morgens gleich Gnocchi und Gino zum Spielen getroffen. Das hat super viel Spaß gemacht. Wir sind dann wieder zur Erzählfrau gefahren. Wir drei sind so müde gewesen, dass wir erst einmal geschlafen haben. Irgendwann meinte die Erzählfrau, dass wir nun wo hin gehen. Das war dann richtig toll, alle Hunde durften dort zusammen spielen. Hatten wir spaß!!!
Und dann kam die Erzählfrau auf die Idee Käsewürfel zu verteilen. Hatte ich schon gesagt, dass ich Sie toll finde??? Wir standen dann alle beieinander. Immer wieder kam ein Mensch mit Hund auf mich zu. Manchmal bekam ich ein Stück Käse geschenkt mal gab Yvonne MEINEN Käse einfach weiter. Jedenfalls war das ein lustiger Tag. Die Menschen schienen dann auch ganz müde zu sein. Die hatten ja keine Schlafpausen wie wir. Zuhöre muss ganz schön anstrengend sein. Auch die Erzählfrau schien etwas müde zu sein vom vielen erzählen. Also beschlossen alle nach Hause zu fahren.

Und da waren sie wieder, mein Kuschelbett und meine Kuh. Nun muss ich nur noch herausfinden, ob es bei uns auch Wurstbäume gibt. Ich erzähl es euch dann.

 

Bis Bald eure GAYA


 Hallo ihr Lieben,
stellt euch vor: am Freitag wurde ich flachgelegt! Nein, nicht was ihr denkt: die Jungs hatten nix damit zu tun. Alles fing damit an, dass wir einen Ausflug gemacht haben. Ausflüge, das heißt: Rein ins Auto, ein wenig fahren und dann kommt man irgendwo an, wo es spannend ist und man tolle Spaziergänge machen kann. Ein paar schöne Fotos werden auch immer bei einem Ausflug gemacht. Für’s Familienalbum. Es versprach, ein schöner Tag zu werden.
Wir sind also mit dem Auto gefahren. Lange. Und irgendwann, wir waren fast in Wilhelmshaven, haben wir angehalten. Das Ausflugsziel war völlig unspektakulär: ein paar Häuser, ein kleiner Spaziergang im Grünen. Dann haben wir einen Hausbesuch gemacht. Das war so um 12.00 Uhr. Da waren dann noch andere Tiere, die haben auch einen Hausbesuch gemacht und auf die Hausherrin gewartet.
Die kannte ich dann aber gar nicht. Aber irgendwie kannte die den Sonnenblumenhof und meine Züchtermama und war ganz entzückt, mich kennenzulernen. Meine Menschen und die Hausherrin quatschten und quatschten und so hatte ich Zeit, in Ruhe mal ihr Zuhause anzuschauen. Da gab es aber überhaupt nix spannendes zu sehen und so legte ich mich einfach in eine Ecke. Das fand die Hausherrin ganz toll und hat mich dolle gelobt. Dann haben wir ein Spiel gespielt und ich war Mäuschen. Ihr kennt sicher den Spruch: „Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch“. Und da die Katze ja vor mir den Hausbesuch machte, war ich sozusagen die Maus und durfte auf dem Tisch tanzen. Na, erst einmal durfte ich auf dem Tisch sitzen und dann fuhr der hoch. Toll – ein Fahrstuhltisch! Aber zum Tanzen kam ich dann gar nicht mehr.
Denn die Hausherrin hatte etwas vorbereitet, das piekste. Und meine Menschen haben mich dolle gestreichelt. Und wer kein Blut sehen kann, sollte in die rechte obere Ecke schauen. Was für Blut?! Ich habe jedenfalls keines gesehen, denn ich wurde auf einmal hundemüde. Mein Mensch hat mich ganz sanft hingelegt und dann habe ich geratzt. Meine Menschen sind dann auf einen Spaziergang geschickt worden. Stellt euch vor: ohne mich! Aber ich hatte ja vollends mit Schlafen zu tun. Währenddessen hat mich die Hausherrin in Position gelegt und Fotos von mir gemacht. Leider war die Hausherrin keine gute Fotografin, denn als die später die Bilder meinen Menschen zeigte, behauptete sie zwar, dass ich darauf sei, aber eigentlich kann das nicht sein. Die hat mein Fell gar nicht mit fotografiert! Die hat nur Knochen abgelichtet!!! Solche Fotos will ich auf jeden Fall nicht in meinem Fotoalbum haben. Meine Menschen und die Hausherrin waren aber sehr zufrieden mit den Bildern. Später sagten sie mir, dass das wunderschöne Bilder seien und dass ich nun völlig sorglos Treppen auf, Treppen ab, raus- und runterspringen, auf dem Hundeplatz über die Hindernisse und Reifen springen darf. Na, wenn das bei solchen Fotos rauskommt – bitte schön!
Irgendwann wurde der Hausbesuch beendet und meine Menschen wollten heim fahren. Ich dagegen war noch gar nicht so recht wach und so wurde ich kurzerhand ins Auto getragen.  Schließlich war die Rückfahrt wieder eine gute Stunde lang und da kann man prima weiter nickern.
Zu Hause angekommen war ich immer noch im Tiefschlaf. Und so trug mein Mensch mich ins Wohnzimmer auf mein Hundebett und ich habe weiter geratzt. Das war so gegen 16.00 Uhr.
Um 18.00 Uhr raschelte ich mal kurz im Hundebett und drehte mich um.
Um 19.23 Uhr hob ich den Kopf.
Um 20.02 Uhr hob ich wieder den Kopf, schaute meine erwartungsvollen Menschen mit einem Schleierblick an und rollte erst mit den Augen und dann mit dem Kopf. Und zwar auf die andere Seite zum weiter nickern.
Jaja, ich habe ganz schön lange geschlafen. Aber mein Ziel war es, den Rekord von meiner Tante Hermine zu schaffen: die hatte bis 23.00 Uhr geschlafen. Aber um 20.47 konnte ich es nicht mehr aushalten und hob den Kopf. Und da machte Frauchen etwas ganz gemeines: Sie gab mir was zu trinken. Und dann musste ich mal raus und hin war es mit meinem Rekordversuch!
Am nächsten Tag war ich schon wieder ganz die Alte, aber das eine sag ich euch: für Fotos lasse ich mich nicht mehr flachlegen – und schon gar nicht für welche ohne Fell drauf!

so ging es mir um 16.00 Uhr
Eure müüüüde Fine




Hallo allerseits

neulich morgens bin ich mit richtig großem Brummen in meinen Bauch aufgewacht. Als so langsam meine Menschen alle in der Küche erschien sind, habe ich versucht ihnen deutlich zu machen das ich HUNGER !!!!!!! habe.
 
Alle meine Versuche in die Küche zu gehen wurden mit einem klaren raus! quittiert. Also habe ich meinen allerliebsten Hundekulleraugenblick aufgesetzt. Das hat dann doch gewirkt und ich bekam eine Brotkrume.
 
Die hat ja nicht mal meine Zahnlücke gefüllt! Keiner hatte ein Herz für mich.
 
Dann wurde meine Reisetasche gepackt. Kuscheltier, Knoten , meine Lieblingskaustange und , ich habe genau aufgepasst, mein FUTTER. Als dann jedoch Klaus und Yvonne gemeinsam mit mir zum Morgenspaziergang gingen, stimmte etwas nicht. Ich habe es gleich gemerkt. Aber ich habe nichts gesagt. Besonders lieb und brav bin ich bei unserem Spaziergang gewesen. Ich wusste ja Bescheid. Also wieder zurück zum Auto . Nur nicht beeilen, ganz die Ruhe, sonst merken die doch noch was. Normalerweise  wird meine Tasche nämlich immer nach vorne ins Auto gestellt. Heute haben die das doch glatt vergessen! UND ich hatte doch so HUNGER! Also habe ich die Zeit der Autofahrt genutzt und die Tasche ausgiebig inspiziert. Ich habe mich echt bemüht ganz leise zu sein und es war schon schwer dieses vermaledeite kleine schwarze Ding aufzubekommen. Aber ich habe ja funkelnagelneue Zähne. Die sind echt brauchbar. Jedenfalls habe ich alles aufgegessen. ENDLICH!! Mein Bauch war so richtig nudelvoll!! --Tschüss, Ihr beiden. Ich schlaf jetzt erst einmal.  Dachte ich.
 
Das ging dann irgendwie doch nicht. Egal wie ich mich hingelegt habe meine Kugel war einfach im weg. Mein Bauch hat dann doch gezwickt und gedrückt. Klaus war zum Glück da. Bemerkt habe ich ihn erst, als er ganz hektisch in den kleinen Kasten gesprochen hat. Der hat mich doch glatt bei Yvonne verpetzt!!!   Naja, natürlich nur aus Sorge um mich.
 
Ich musste dann noch lang auf meiner Decke bleiben. Keiner hat mit mir gespielt, keine Kaustange, einfach liegen. Ich gebe es ja nur ungern zu, es hat eine ganze Weile gedauert, bis meine Bauch nicht mehr gedrückt hat. Sollten die noch einmal die Tasche bei mir vergessen – dann schau ich einfach weg.
 
Tschüss eure Gaya

Hallo ihr Lieben,
wie ihr ja inzwischen wisst, habe ich wenig Zeit zu schreiben, da ich beruflich sehr fleissig bin. Die Arbeit im Büro macht mir viel Spass.
In der Mittagspause gehen Tina und ich immer in den Park. Da treffe ich viele Kumpels zum Spielchen und danach wird wieder hart gearbeitet. An den Lärm in Hamburg habe ich mich schon längst gewöhnt, macht mir gaaar nichts mehr aus.
Aber auch mein Leben besteht nicht nur aus Arbeit. Nein, wir haben auch viel Spaß, meine Tina und ich. Mitte Januar besuchten wir einen Pferdehof. Das war vielleicht ne Gaudi. Tina voller Panik, soooo große Pferde - unter uns, Tina hat ganz schön Angst vor Pferden. Ich natürlich nicht, warum auch. Ich finde Pferde toll, die wiehern so witzig und riechen so gut, davon kann ich irgendwie gar icht genug bekommen.
Aber auf dem Pferdehof gab es auch noch andere unbekannte "Größen", es gab da auch noch einen Kuhstall und jede Menge Kühe. Hui, hat das dort erst einmal interessant gerochen....
Das habe ich alles genau unter die Lupe genommen. Eine Kuh schleckte mir sogar übers Gesicht, das fand ich lustig.
Von Angst keine Spur. Tina ist sehr stolz auf mich, das ich so furchtlos bin (im Gegensatz zu ihr).
ja und dann habe ich die Badesaison eröffnet. Gut, es ist noch nicht Sommer aber trotzdem habe ich mein erstes Bad im Einfelder See genommen. Wir gehen dort sehr oft spazieren aber das dort Wasser ist war mir neu, ist ja klar, oder? Ich sage nur....Winter, Eis....alles zugefroren! Und dann plötzlich Tauwetter. Das war meine Chance, ab ins Wasser.
War das herrlich, vielleicht noch ein bißchen kalt aber es hat ganz viel Spaß gemacht.
Tina wollte nicht ins Wasser, hat mich lieber fotografiert wie ich da rumgehüpft bin, tja, da hat sie ein erfrischendes Bad verpasst, schade!
Der See ist auch immer Treffpunkt für mich und meine Freunde. Da toben wir bis zum Umfallen, wer weiss denn heute schon was morgen ist, wer morgen kommt, ob ich die anderen auch so gerne mag, also nutze die Gelegenheit!
Ja und dann gibt es auch noch JoJo die Katze, ihr erinnert euch? Langsam wird Jojo, ich sage mal.....normal..... Endlich läuft JoJo auch mal in Haus herum. ( Sie hatte ja voll Schiss vor mir, was ich absolut nicht verstehen kann, denn ich finde Katzen ganz toll! Besonders den roten Tiger (Katze vom Nachbarn). Der kommt uns jeden Tag besuchen und dann gibt es Küßchen und Ohren knabbern. Ich lege meine Pfötchen - Tina meint es wären bereits Pfoten - auf den Tiger und genieße.
Also meine lieben Geschwister, bei uns geht es ähnlich wie bei euch zu. Auch bei uns schrumpft irgendwie alles. Mein Körbchen im Schlafzimmer ist so eingelaufen, das ich nicht wirklich mehr rein passe. Komisch auch, ich komme nicht mehr unters Bett. Hm, ich glaube ich muß mit Tina ein ernstes Gespräch über Waschtemperaturen und Möbelpflege führen!
Ach ja, ganz wichtig.....ich habe schon 5 Milchzähne verloren. Tja, sorry Joschi, beim spielen mit dir war ich wohl ein bißchen grob, denn im Hals von dir.... steckte ....ein Milchzahn von mir.... upps.
So ihr Lieben, ich muß dann mal auf zum See, ihr wißt schon Gassi gehen und spielen mit meinen Kumpels!

 

bis bald eure Paula


Hallo Ihr Lieben,

neulich habe ich von meinem Moorbad berichtet. Das neueste Beauty-Programm toppt das Moorbad allerdings um Längen…. Heute waren wir wieder einmal am Weserdeich spazieren und ich habe einen sehr netten Deutsch Drahthaar Rüden kennen gelernt. Der Typ war genau so alt wie ich und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Rennen konnte der – ein Traum! 
Nach unseren ersten Spurts deichauf deichab haben wir ein Bad genommen. Nein, nicht in der Weser – das kann man ja immer. Nee, heute war ein besonderer Tag und das haben wir kräftig ausgenutzt: Der Bauer hatte auf der anderen Deichseite Gülle gefahren und da machte das Bad im Graben besonders viel Spass. OK; meine Menschen schauten etwas sparsam, als ich den Deich wieder zu ihnen hoch galoppierte. Ich war komplett schwarz. Ehrlich. Schwärzer als nach meinem Moorbad… und gerochen habe ich lecker! Fand der Drahthaartyp übrigens auch.
Eigentlich mag ich meine Menschen. Besonders wenn ich nass bin. Dann schüttele ich mich sehr gerne in ihrer Nähe, damit die auch ein wenig nass abkriegen. Und so dekorierte ich Frauchens beigefarbene Jeans mit schicken Sprenkeln.
Später war ich dann mit dem Rüden noch in der Weser schwimmen. Das war als uns unsere Menschen versicherten, dass wir ohne Weserbad nach Hause laufen müssten. Wir haben die ganze Weser um uns rum verfärbt…. Das hat ganz dolle Spass gemacht. 
Übrigens sind wir dann mit Herrchens Auto gefahren. Das roch dann irgendwie streng. Warum weiß ich auch nicht, aber ich war’s nicht. Ehrlich! Vielleicht hat Frauchen gepupst?!
Zu Hause angekommen musste ich duschen. Mal ehrlich: Ich habe mich so klein gemacht, dass ich mich vor einer 15 cm breiten Fliese hätte verstecken können. Aber es half alles nix: Herrchen hat mich wieder sauber gemacht. Und nun riecht es fast wieder gut bei uns… 

Viele Grüße, die vorsichhintrocknende
Fine


Galileo

hat berichtet, dass er ganz brav in die Hundeschule geht und dort sehr gute Fortschritte macht. Aber hat auch ein ganz besonderes Hobby - die Rettungshundestaffel!
Dort geht er mit Tina regelmäßig hin, trifft sich mit den "alten Hasen" und träumt davon einmal ein ganz berühmter Rettungshund zu werden.
Lassen wir ihm seine Träume, Frauchen weiss wie viel Zeit und Engagement dazu gehört und muss gut abwägen ob sie die Zeit aufbringen kann und will.
Also lieber Leo, träume ruhig weiter dass du ein Held wirst, für Frauchen bist du es bereits!



Grüße von Leo!


Post von Gaya


Guten Tag allerseits,

ich bin gestern bei meiner Frau Doktor gewesen. Impfen war angesagt. Hier also einmal ein kurzer Lagebericht zu meiner Person:
Aktuell wiege ich nun 14,5kg. Frau Doktor meinte, dass ich bildhübsch bin. Eine wundersch&


Fortsetzung von Fines Urlaubstagebuch

1.1.13 Neujahrsspaziergang

Die erste Schneeschuh-Wanderung des neuen Jahres stand an. Diesmal war ich clever: mein Mensch hat schön die Spur ausgetreten und dann bin ich mühelos hinterher gelaufen.
Ein besonderes Highlight sind Stöckchen oder Tannenzapfen, die man im Schnee findet. Ist das eine Freude, sie in die Luft zu schmeißen und dann nach ihnen zu buddeln – herrlich! Das könnte ich stundenlang machen. Leider sind solche Tannenzapfen rar im Winter. Deswegen schaue ich unter den Tannen abseits der Wege auch immer ganz genau nach, ob nicht noch so ein Zapfen zu finden ist. Manchmal stürze ich dann in kleine Schneetäler rund um den Baum. Aber das macht nix, denn es ist alles wunderbar weich und dann hopse ich einfach wieder heraus.
Wenn nur die dicken Schneeklumpen nicht wären, die sich unter meinen Pfoten bilden! Wenn es gar nicht mehr anders geht, schmeiße ich mich in den Tiefschnee und versuche, die dicken Kugeln abzuknabbern. Manchmal, wenn ich ganz doll klimpere, hilft Frauchen mir dabei, meine „Moonboots“ wieder abzulegen.
Heute waren wir viel fitter als gestern und so sind wir viel weiter gewandert. Wir waren bis zur alten Hütte an der Skipiste 1. Und das ist ganz schön hoch. Und wisst ihr, was passierte, als dort die Skifahrer herfuhren? Eine winkte uns zu und rief :“Hallo Fine!“. Wow, ich bin bekannt auf dem Hochkönig!

3.1.13 Schneetrolle

Tief unten im Schnee, abseits der Wege und Pisten, wohnen die Schneetrolle. Sie verstecken sich vor Hunden und Menschen und warten darauf, dass jemand vorbei kommt. Dann rufen sie laut nach einem und treiben ihren Schabernack. Wenn mein Mensch und ich zu einer Wanderung aufbrechen, habe ich richtig zu tun. Nicht nur, dass ich voraus laufe und kleine Abstecher in den Tiefschnee mache weil es so viel Spass macht. Ich laufe dann auch wieder zurück, treibe meinen Menschen an, dass sich hier bloß nicht ausgeruht wird auf der Wanderung. Und dann höre ich natürlich die Trolle nach mir rufen.
Also schaue ich nach, was da so unter dem Schnee los ist. Ich tauche mit meinem ganzen Kopf unter, damit ich die Trolle besser sehen kann. Wenn ich sie höre, fange ich an zu buddeln. Schneebuddeln macht Spass – besonders im Tiefschnee, da fliegt er so schön links und rechts an meinen Ohren vorbei. Manchmal gibt es Löcher im Schnee. Ich vermute, dass sich die kleinen Kerlchen darin verstecken. Leider sind diese Trolle recht fix und ich habe noch nie einen erwischt. Aber wehe….
Aber auch an der Skipiste kann man toll buddeln – da helfe ich den Skifahrern, damit der Berg kleiner wird und sie nicht auf Skiern runter rutschen müssen. Vor Skifahrern habe ich echt Respekt: wenn einer kommt, muss ich zu Frauchen zurück laufen und mich an ihre Seite stellen. Und wenn wir einen Skilift kreuzen (und diese Wanderwege kreuzen ständig irgendwelche Lifte), muss man warten, bis kleine Skifahrer am Haken hängen. Dann ruft Frauchen „Auf geht’s“ und wir laufen schnell auf die andere Seite. Also ich laufe schnell. Frauchen hat ja diese Schneeschuhe an und damit ist die echt laaaangsam.
Heute haben wir ein Date. Ich mit einem Samuiden Rüden, der total puscheliges Fell hat, in das man prima reinbeißen kann. Frauchen mit dessen Frauchen. Wir vier machen heute zusammen eine Wanderung. Cool!

4.1.13 Einfach weg!

Heute waren die Berge auf einmal weg. Einfach weg – ich schwör’s euch! Dafür gab es einen halben Meter nassen, schweren, usseligen Neuschnee und Nebel. Das bedeutete: Tiefschnee wohin man trat und besonders dicke Moonboots für mich. Ganz aufregend war das Kinder-Ski-Rennen für mich: da war eine Menge los und man konnte super Leine laufen üben. Mein Mensch hat das ganz gut gemacht, fand ich: Frauchen ist immer prima bei mir geblieben.
Danach haben wir eine Wanderung entlang der Langlauf-Loipe gemacht, das war bei diesem Schnee anstrengend genug. Insbesondere, weil ich ja mit allen entgegenkommenden Hunden toben musste, die Schneetrolle gesucht habe, Frauchen anspornte, schneller zu laufen… und und und…. Zurück in unserem Zimmer und ein Pfotenbad später kann man vor lauter Schnee die Tannen gegenüber nicht mehr sehen. Vielleicht schneien wir ja ein – das wäre ein Abenteuer! Hundefutter haben wir jedenfalls genug dabei. Ich denke, das ist genau die richtige Zeit für ein Mittagsnickerchen…

5.1.13 Zweifach weg!

Gestern Abend und in der Nacht hatte es kräftig geschneit, schätzungsweise noch einmal einen halben Meter. Und so waren heute Morgen nicht nur die Berge weg, sondern auch unser Auto. Auf dem Parkplatz war nicht ein einziges Auto geparkt, dafür aber mehrere große Schneehaufen. Nirgendwo konnte man so richtig gut spazieren gehen und selbst auf der präparierten Piste sackte man tief in den Schnee ein. Nach dem Morgenspaziergang und meinem Frühstück gönnte mir mein Mensch eine große Nicker-Pause, während Frauchen das Auto wieder ausbuddelte. Hehe – damit war sie den Rest des Vormittages beschäftigt.
Unser Mittagsspaziergang fiel auch nicht weit aus – man kämpfte sich voran durch den Tiefschnee. Heldenhaft haben sich Frauchen und ich vom Spazierweg aus 100 m zur Schweizerhütte durch den Tiefschnee gekämpft – Frauchen hüfthoch im Schnee und ich war Tiefssetaucher. Jetzt sind wir ein wenig platt und ich muss erst mal wieder auftauen.

9.1.13 Heimfahrt

Juchu – nach einer ewig langen Fahrt sind wir endlich wieder zu Hause – und in meinem Wald. Hier regnet es zwar seit wir wieder da sind, aber das ist ganz egal. Zu Hause ist einfach schön: hier habe ich meinen Sitzsack, meinen Korb voller Spielsachen und die Hundekollegen zum Toben. Gleich habe ich ein Date mit Dickens….

Euch allen ein wunderschönes, neues, aufregendes Jahr 2013

Eure Fine


Post von Paula

Hallo ihr Lieben,
endlich finde ich Zeit euch von meinem neuen aufregenden Leben zu berichten.
Als erstes muß ich sagen, ich habe Herrchen und Frauchen voll im Griff! Sie denken das natürlich auch von mir, aber ist ja auch egal wer wen, oder??
Ich bin gut im hohen Norden bei  heftigem Schneefall angekommen. Mein neues zu Hause gefiel mir gleich richtig gut. Herrlich so viele Kuscheltiere, Kuscheldecken, Spielzeug und meine super tolle Couch. Da kommt meine ganze Beute rein. Ich finde immer so viele Hausschuhe, Turnschuhe und Stiefel ...
 Kaum habe ich meine Schätze sortiert und gekennzeichnet, kommt Tina - so heißt mein Frauchen - und nimmt mir dann die Beute wieder weg, ruft NEIN und scheint sauer zu sein. Finde ich ganz schön blöd. Soll sich doch selbst ihre Schatzkiste füllen und nicht immer meine Beute stehlen. Kann ich nicht begreifen so etwas und dabei soll ich ziemlich schlau sein - sagt Tina!
Ja und dann gab es beim Einzug noch eine Überraschung. Noch ein 4-Beiner. Der fauchte und knurrte so merkwürdig. Man nennt das Ding  KATZE und das Teil heisst JoJo, so sagten meine Menschen und wir sollen uns vertragen und so weiter..
Na Ja, so langsam freunden wir uns an. Das 'langsam' liegt nicht an mir, nein nein, das liegt an JoJo. Ich will nur spielen....
Aber richtige Freunde habe ich auch schon kennen gelernt. Da wäre der Joschi - ein Jack Rassel - und Fina -ein Golden Retriever-. Die sind Klasse, mit denen tobe ich bis zum umfallen. Bei Fina durfte ich sogar schon einmal schlafen! Silvester Leute, toll nicht wahr?!
Meine Menschn mussten ja unbedingt feiern gehen, so mit Krach und Getöse. Da habe ich mich doch lieber mit Fina vergnügt. Wir haben getobt bis zum umfallen- ja leider sind nicht nur wir umgefallen, das ein oder andere Möbelstück leider auch. Fina und Familie waren dann doch froh als ich wieder nach Hause gegangen bin, kann ich wirklich nicht verstehen, Ich habe doch nur gespielt!!!
Dann stand mein erster großer Tag in der Hundeschule an. Juhu, war das schön. Ich habe mit ganz vielen anderen Hunden gespielt. Aber es wurde nicht nur gespielt, nein ich sage mal auch ...gearbeitet... Ich sage euch, das war 'ne Gaudi. Ich durfte durch einen langen Tunnel und über eine schmale Wippe laufen. Ich mußte auch um so komische Stangen mit Frauchen gehen, ich verstand zwar nicht warum, aber ich tat es trotzdem. Ich hatte vor nichts Angst. Frauchen freute sich immer ganz doll und lobte mich mit Leckerlis.  Die Trainerin meinte, das ist ja richtig Klasse wie Paula das schon kann. Irgendwie bin ich in diesem Moment um 1 Meter gewachsen, so stolz war ich. Ich gehe auch schon zur Agility Welpenstunde. Da habe ich mächtig viel Spaß, ich renne wie der Teufel durch den Tunnel. Das kenne ich noch von meiner Mama und Tante Hermine. Die haben mir beigebracht, das ich keine Angst haben muss. Wenn ich die anderen Hunde dabei beobachte, muß ich mich doch wundern, dass die sich so fürchten. Ich jedenfalls nicht!! Ich kann auch schon SITZ, PLATZ, BLEIB, und ihr glaubt es nicht, PFÖTCHEN geben....erst links dann rechts! Frauchen hat mir das beigebracht. Ich glaube, sie hat mehr Spaß dabei als ich, aber ihr zu liebe mache ich das gerne, sie quietscht immer so vor Vergnügen wenn ich ihr meine Pfote reiche - soll sie doch auch ihre Freude haben...
Aber es gibt auch schon das "richtige" Leben für mich, nicht nur Spiel und Spaß, nein, auch die A R B E I T!
Viele wissen vielleicht nicht so genau was das ist, liegen nur den ganzen Tag faul in ihrem Bettchen und schauen ihren Menschen bei der Arbeit zu. Ich nicht!! Ich gehe ins Büro!
 Da fahren wir 1 Stunde Auto bis wir in Hamburg sind. Ich fahre übrigens sehr gerne Auto. Hui, ist das in Hamburg laut! Die vielen Autos, das Hupen und dann der komische Zug, mein Gott, meine Ohren kann ich euch sagen, das war ganz schön viel Stress am Anfang. Aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt. Wir gehen sogar dort spazieren, ganz schön mutig ne?! Selbstverständlich helfe ich Frauchen auch im Büro, ich räume den Papierkorb auf, mache Taschenkontrollen und vieles mehr....
Wenn wir dann Feierabend haben und nach  Hause kommen, bin ich ganz schön erschöpft und muß erstmal ne Mütze voll Schlaf haben. Das könnt ihr doch sicherlich verstehen, oder? Na, die, die noch nie gearbeitet haben vielleicht nicht....
 So ihr Lieben ich muß mich für's erste verabschieden. Die Pflicht ruft. Mein Frauchen, die Tina, hat nun ihre Spielzeit. Kennt ihr das? Da bist du kaputt von der Arbeit, möchtest eigentlich nur noch lecker essen, bisschen Fernsehen und dann ins Bett und dann kommen die Zweibeiner!
Hallo Mäuschen, lass uns spielen, such das Stöckchen, hol den Ball und solche Sachen und du hast k e i  n e Lust!
Aber schau sie dir an wie sie sich freun, wie sie strahlen wenn du tust was sie möchten, wer kann da schon NEIN sagen? Ich nicht! Also, ich spiel jetzt mal 'ne Runde mit Tina.

Machts mal gut.
Liebe Grüße an meine Mama, Tante Hermine und Zazou und natürlich an alle Sonnenblumenhofbewohner
Eure Paula


Post von Fine

Hallo hr Lieben!
Hier kommen die ersten Fine-Grüße des neuen Jahres. Ich habe viel erlebt zwischen den Feiertagen, denn wir waren im Urlaub. Hier mein Urlaubstagebuch:

30.12.12 Serpentinen
Frauchen hat die Koffer gepackt. Natürlich habe ich aufgepasst, dass mein Bommel, mein Kuscheltier und meine Futterbox auch dabei sind. Und am allerwichtigsten ist natürlich, dass ICH mit dabei bin. Ganz früh morgens sind wir losgefahren. Und einige Nickerchen, eine Kaustange und zwei Spazierpausen später sind wir angekommen: am Etappenziel des Tages, in Bad Wörishofen bei Susanne.
Bei Susanne kenne ich mich schon aus: da gibt es Fische, einen Kater und Meerschweinchen. Faszinierend! Frauchen, Susanne und ich haben einen langen Spaziergang und einen lustigen Mädelsabend verbracht. Zwar habe ich nix von dem Blubberwasser abbekommen, aber das war dann auch egal, ich war nämlich hundemüde von dem ganzen langen Tag.
Nach einem langen Nickerchen, einem Morgenspaziergang und einem Frühstück ging es dann weiter. Eigentlich mag ich diese Autofahrten ganz gerne: da kann man ganz wunderbar bei schlafen. Doch wenn man in die Berge fährt, muss man diese merkwürdig engen Kurven fahren, die Serpentinen heißen. Und da können selbst Murmeltiere beim besten Willen nicht mehr schlafen. Da habe ich ganz doll aufgepasst, dass unser Auto das auch alles richtig macht.
1.500 Höhenmeter später waren wir am Ziel: ein einsames Berghotel in einem wunderschönen Bergpanorama und Schnee! Und was für ein Schnee: bergeweise weißer, leckerer Alpenschnee. Ich war ganz aus dem Häuschen! Schnell habe ich gelernt, dass Schnee nicht gleich Schnee ist. Da gibt es Schnee, auf dem man prima laufen kann. Und dann gibt es Schnee, da fällt man regelrecht hinein und muss sich wieder heraus kämpfen. Es gibt Schnee, da sind so viele Eisplatten drin, dass man alle Krallen ausfahren muss um nicht auf die Schnauze zu fallen und es gibt Schnee, der ist so anhänglich, dass er sich an mein Fell klammert und ja nur mitgenommen werden will.

31.12.12 Die Schneeschuh-Wanderung
Heute haben mein Mensch und ich eine Schneeschuh-Wanderung gemacht. Menschen ziehen dazu so große Plastikschuhe mit Krallen drunter an. Hunde laufen einfach los – die Schneeschuhe zieht hund dann automatisch beim Laufen an. In meinem Fall waren das schicke Moonboots – schnell reichten meine Schneeschuhe bis zum Knie. Die Klumpen unter meinen Pfoten wurden immer dicker und irgendwann habe ich mich geweigert, mit diesen Schneeschuhen mit Kugelabsatz weiter zu laufen. Wir haben eine sehr schöne Wanderung gemacht. Obwohl Frauchen ganz schön langsam war und es einige Höhenmeter zu überwinden galt – für mich war das ein Klacks und mein Mensch hat mir einen neuen Spitznamen gegeben: „meine kleine Bergziege“. Ich weiß noch nicht, ob das ein Kosename oder eine Beleidigung ist.
Wenn man die Skiliftspur überqueren will, muss man erst ganz nah beim Menschen bleiben und gut aufpassen. Und man darf erst loslaufen, wenn keine Skifahrer am Haken hängen. Vor denen habe ich ganz schön Respekt: die sind ganz schön schnell und nicht jeder beherrscht seine Ski ganz gut…
Unser Hotel ist ein Hundehotel und so gibt es immer interessante Gäste, mit denen man munter um die Wette tollen kann. Aber noch interessanter sind zwei Hundedamen, die auf einer urigen Hütte nicht weit von unserem Hotel wohnen: Rhodesian Ritchback Shira und Bobtail Lilly. Die beiden habe ich gleich am ersten Tag besucht und während Frauchen einen Schnaps angeboten bekam, haben wir Mädels „Hasch mich“ gespielt. Wir sind immer um das Haus herum gelaufen. Wer pausiert, verliert. Ich war’s nicht…

... die kriegen mich nie!!!!

Heute sind Frauchen und ich sogar in die Hütte eingeladen worden. Ganz schön interessant so eine Hütte: da gab es eine Menge zu schnüffeln und zu gucken. Und für Frauchen zu trinken…
Der Silvester-Abend war echt langweilig. Während meinem Menschen ein 7-Gänge-Menü angedroht wurde, hatte ich die grandiose Aussicht, am Tisch zu liegen und blödsinnigen Gesprächen zu lauschen. Nach 10 Minuten war ich eingeschlafen. Nach 4 Gängen hatte Frauchen genug und wir beendeten das Dinner zugunsten eines Schneespazierganges. Gute Wahl! Auch wenn mich die beiden Raketen, die am Hoteleingang gezündet wurden, etwas irritierten: Frauchen sagte, dass alles gut sei. Das neue Jahr habe ich dann verschlafen. Irgendwer behauptete am nächsten Morgen, dass es ein Feuerwerk gab und laut geknallt wurde. Ich halte das für ein Gerücht.
Fortsetzung folgt


Post von Amber

Hallo Ihr Lieben,
bei mir zuhause sind seltsame Dinge passiert, davon möchte ich euch mal erzählen.
Nun, da bemühe ich mich seit Monaten unser Heim liebevoll mit Erde, Laub, Holz und angesabberten Kauknochen zu verschönern, doch jedes Mal werden meine Kreationen von Frauchen mit Staubsauger und Putzlappen zunichte gemacht.
Dazu muss ich euch sagen, dieses Staubsaugerungetüm kann ich nicht leiden. Besonders wenn es sich meinem Platz nähert, wo ich alle Fundsachen zur
weiteren Untersuchung gelagert habe. Sobald er meinen Schätzen zu nahe kommt versuche ich es erst mit einer Sitzblockade, dann folgt eine Absperrung und wenn dies nicht hilft gibt es eins mit der Pfote. Aber da muss Hund echt konzentriert beobachten und blitzschnell sein. Jetzt hab ich mich doch verplappert! Zurück zu Frauchen, jetzt plötzlich schleppt sie Tannenzweige und Zapfen, Holz und Nüsse und so komische Glitzerkugeln ins Wohnzimmer und verteilt dies überall.  Was sagt man dazu? Natur pur ist in, sag ich doch schon lange, aber auf mich will ja wieder mal keiner hören!
Ganz besonders verdächtige Objekte hat Frauchen aus dem Keller geholt und überall auf der Treppe postiert. Eine „Armee“ von Weihnachtsmännern. Ich frage mich, warum brauchen die jetzt plötzlich  so viel Security im Haus, schließlich bin ich doch hier der Wachhund?
Ich hab erst mal einen Kontrollgang im Keller gemacht, wie viele von diesen kleinen bärtigen Männern dort noch versteckt sind. Der kleinste Weihnachtsmann schien mir dann am ungefährlichsten und deshalb habe ich ihm sogar den langen Bart sauber geschleckt, mutig was? Auf jeden Fall weiß ich was zu tun ist wenn die mal frech werden. Ein Schwanzwedeln und die purzeln wie die Dominosteine die Treppe hinunter. Macht richtig Spaß!
Aber eines sag ich euch, so wie die angezogen sind nehme ich sie nicht mit zum Gassi gehen. Vor ein paar Tagen hat Frauchen Plätzchen gebacken, das hat so gut gerochen in der Küche, da dachte ich mir es kann nur was Tolles für mich sein – Hundekuchen  na klar. Aber Frauchen sagte, die sind nur für die Gäste. Um trotzdem nichts zu verpassen, hab ich genau zugeschaut wie die Plätzchen so verschönert werden. Dabei kann es schon mal passieren, dass so ein „Gästekuchen“ auf den Boden fällt. Es ist schon wirklich ärgerlich, genau in dem Moment als ich mir das genauer anschauen wollte musste ich Seminar mit Frauchen spielen. Ein wirklich schlechter Zeitpunkt dafür! Ich muss aber wohl nicht betonen, dass ich aus sehr gutem Hause kommen und selbstverständlich nie etwas futtern würde was auf den Boden gefallen ist. Jedenfalls nicht wenn Frauchen hinschaut! Apropos Seminar. Frauchen  braucht echt mal wieder eine Auffrischung ihresSeminarwissens. Besonders die Körpersprache ist wohl nicht mehr so ausdrucksstark wie sonst.Warum?
Na, beim Seminar mit Elke hatte Frauchen nur einen kleinen fremden Hund abzuwehren, aber vor kurzem waren es gleich zwei! So richtige kleine Giftzwerge. Einer von denen hatte ein Seil um den Hals, das war der Anführer. Offensichtlich war er ausgebuchst nur um uns zu ärgern. Ohne Vorwarnung wollten mich die beiden Hunde gleich anfallen. Ich hab mich vielleicht erschrocken. Frauchen setzte ihre beste Abwehrtechnik ein, aber irgendwie hat das die zwei nicht so richtig abschreckt. Da half nur eins, Teamwork. Jeder hat einen in Schach gehalten und zusammen haben wir dann die beiden Hunde zu einem Pfosten gelockt. Frauchen hat sich kurzerhand das Seil gepackt und den Anführer dort angebunden. Ich hab ihr
selbstverständlich Deckung gegeben.
Na, die haben aber schön doof geguckt, und wir haben das Weite gesucht und sie aus sicherer Entfernung beobachtet. Nun so festgebunden war der Anführer nicht merh so wild zumal sich die Nummer zwei aus dem Staub gemacht hat. Der „Bösewicht“ hat sich dank seiner Erfahrungen schnell befreien können, aber so alleine wollte er sich dann doch nicht mit uns anlegen.
Sieg durch Teamwork und eine kleine List! Zuhause haben wir jedenfalls mit unserer mutigen Aktion ordentlich angegeben. Wie, noch mehr Tannenzweige? Frauchen dekoriert immer noch. Sie sagt es hätte alles seinen Sinn, denn wir bereiten uns auf Weihnachten vor. Ich ahne es, womöglich schleppt sie bald einen ganzen Tannenbaum hier rein. Es sieht ja jetzt schon aus wie im Wald! Na, muss Frauchen wohl weiterhin im Auge behalten und alles sehr genau
beobachten. Versprochen!

Liebe Grüße von Amber und na klar von Michael und Angelika


Post von Fine

Hallo ihr Lieben,
passend zur Vorweihnachtszeit habe ich von meinem Frauchen ein Leuchti-Halsband bekommen. Dank Elkes tollen Kontakten hatten wir eine super- Empfehlung von einer sehr netten Briard-Freundin in Augsburg bekommen, die nicht nur alle Farben selbst ausprobiert hat, sondern auch empfahl, welche Farbe denn eigentlich bei dem langen Fell noch gut zu sehen ist. Hier ist es nämlich oft ganz schön dunkel bei uns und da macht das Spazierengehen zwar mir, aber nicht meinen Menschen Spass.
In diesem Winter ist grün bei mir angesagt. Und trotzdem mein Fell fleißig gewachsen ist und Frauchen mich manchmal liebevoll „Fellmonster“ nennt weil sie jetzt gefühlt doppelt soviel Fell wie sonst kämmt (eigentlich bin ich zwei Briards, hehe), leuchtet mein Leuchti-Halsband nun prima unter’m Fell hervor.
Aber jetzt ratet mal, wer das Halsband immer mitnimmt? Jawohl, das ist mein Herrchen, der das Ding nun echt gut findet. Und weil Frauchen immer witzelte, dass man mit meinem Leuchti auch viel besser das Schlüsselloch der Haustür trifft, haben wir nun auch noch ein neues Außenlicht. Aber das ist eine andere Geschichte.
Heute hatte ich wieder Hundeschule. Eigentlich bin ja ich nicht so eine Ball-Type. Es gibt Hunde, die denken irgendwann nur noch rund und nehmen nix anderes mehr wahr. Meistens ist dann auch so ein Plastikwurfarm im Spiel. Das war noch nie meins. Aber als mein Mensch dann den Ball mit dem Trainer hin und her warf und ich dabei still liegen bleiben sollte, wurde es mir dann doch zu bunt. Schließlich waren wir nicht auf dem Centrecourt in Wimbledon wo man längere Ballwechsel mit einer nickenden, von-links-nach-rechts-und-zurück-Kopfbewegung erträgt. Die wollten mich einfach nicht mitspielen lassen – so gemein können die sein. Aber ich hab’s den beiden ganz schön gegeben: wenn die denken, dass ich ruhig liegenbleibe wenn die über meinen Kopf hinweg Ball spielen, haben die sich geschnitten. Nicht mit mir – ich bin einfach gegangen… sollen doch alleine weiterspielen!
So Ihr Lieben: ich hoffe, ihr habt schon alle Adventshundekekse gebacken…
Wir jedenfalls bekommen nächste Woche ein Paket von der Menschenoma und da die mich dolle mag, ist da bestimmt was Leckeres für mich dabei.

Viele Grüße Eure erleuchtete Fine


Post von Gaya

Hallo ihr Lieben!!
Hier nun, wie Mama und meinen zwei Lieblingstanten versprochen, ein erster Lagebericht!
Und natürlich Anne!! Da ich ihr ja nicht Tschüss sagen konnte, drückt sie alle mal ganz doll von mir und gebt ihr einen richtig feuchten Kuss. Vielleicht am besten zwei!!!
In einer Woche kann man viel erleben, ob ihrs glaubt oder nicht.
Meine neuen Spielsachen werden mir jetzt nur noch von meine Menschen geklaut, wenn sie wollen, dass ich hinterherlaufe. Allerdings bin ich viel schneller als sie und ihre Tricks kenn ich auch schon alle. Sie geben sich also meistens irgendwann geschlagen und meine Kuscheltiere gehören wieder MIR!!! Naja ich würde mich freiwillig ja auch nicht mit mir anlegen…weiß auch nicht, warum die das immer machen. Ich gewinn doch eh immer!?! Aber vergessen wir mal meine Kuscheltiere, es gibt nämlich was viiieeel Besseres!! Und zwar Hausschuhe!!! Jeden den ich find, schnapp ich und bring ihn zu meiner Verbündeten der Kuh. Allerdings ist die bisschen nachlässig und meine Menschen bekommen ihre Schuhe wieder zurück.  Außer Leonies Papa, der gibt mir seine sogar freiwillig 
Richtig seltsam verhalten meine Menschen sich, wenn es um dieses komische Wörtchen „fein“ geht. Immer wenn ich mein Geschäft verrichte, oder ich zu ihnen komme, oder wenn ich sogar einfach nur sitze sagen sie „fein“ und drehen dabei fast durch. Da grinsen und lachen und freuen sie sich so sehr, dass man als gut erzogener Welpe gar nicht anders kann, als sich auch zu freuen. Naja ich bin mittlerweile dazu übergegangen ihnen diese Gefallen zu tun...wenn es sie glücklich macht!
Meine Familie ist übrigens voll toll! Da ist Yvonne und Klaus und Leonie und Lucien und zu Lucien gibt’s noch die Aline!! Ach und Oma und Opa gibt’s auch …aber die schauen mich immer so grinsend an und meinen:“ och Gott!!! Isch des a siaß Hondle“ Versteht ihr das?!? Also ich hab ja noch so meine Probleme mit diesem Schwäbisch!! Leonie erzählt die ganze Zeit was von irgendeinem Nik, der mich wohl lieben wird, wenn er mich sieht… ein leichtes Opfer also ;)
Mein Tag sieht also wie folgt aus:
Yvonne wecken. Die macht das schon echt gut! Jedes Mal wenn ich zu ihr geh und Hallo sag, steht sie auf und geht mit mir raus!! Danach wird mit ihr gekuschelt und dann kommt Leonie zum Spielen! Mittags ist dann oft Lucien da, der mit mir Fotoshootings draußen auf der Wiese oder in der Wohnung macht. Ich sag`s euch, da kann jedes Model einpacken gegen mich! Zwischendurch spiel ich immer mit meinem Tannenzapfen. Es gibt nix besseres als Tannenzapfen. Natürlich muss ich noch viel schlafen, meine Menschen sagen, das kommt daher, weil ich so wachse. Und essen gibt’s auch! Abends klau ich dann wieder Klaus die Schuhe und schau mit Leonie fern. Sie legt sich dann mit mir zu meiner Kuh und in den Pausen spielen wir wieder. Ich sag euch fernsehen ist suuupppeeerr!!! Ach ja Leonie hat so komische Dinger. Für mich sehen sie aus wie Monsterhunde, aber sie sagt, dass seien Pferde. Was sind bitte Pferde?!? Riechen tun sie aber gut und ich bin schon ganz gespannt wann ich mal Hallo sagen darf. Aber erst einmal heißt es beobachten!
Also ich muss jetzt wieder zu der Kuh und einen neuen Plan aushecken. Knuddelt die Anne und den Dieter von mir!!

Bis bald ihr Lieben Eure Gaya


Post von Gino

Hallo Ihr Lieben,
ich hoffe, Ihr seid genauso gut bei Euren neuen Familien angekommen wie ich! Zuerst habe ich den Sonnenblumenhof und seine Mitbewohner ganz schön vermisst, aber dann habe ich mein neues Zuhause mal genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass es hier gar nicht so schlecht ist. Ich musste natürlich erst einmal einige Veränderungen vornehmen, vor allem in meinem neuen Garten, damit ich mich hier auch wirklich wohlfühlen kann. Da mussten die Obstbäume zurecht gebissen und der Bambus gerupft werden. Die ersten kleinen Löcher habe ich auch schon gebuddelt und Herrchen geholfen, alle rumliegenden Blätter aufzusammeln. Meine Menschen waren mit der Gartenarbeit anscheinend ziemlich überfordert, aber jetzt gibt es ja Gott sei Dank mich!
Mein neues Leben ist ziemlich aufregend, da Frauchen jeden Tag einen spannenden Ausflug mit mir macht. Ich habe bereits viele andere komische Lebewesen kennengelernt. Mein Herrchen sagt, das wären Kamele, Pferde und Lamas gewesen. Ich sage Euch, die riechen komisch. Ach ja, und meine erste Auslandsreise habe ich auch schon unternommen. Stellt Euch vor, ich war in Österreich auf einem Weihnachtsmarkt! Das Beste daran war der leckere Wurstgeruch. Meine Menschen haben sich den Bauch mit Wurstsemmeln und Glühwein vollgeschlagen und ich habe nichts bekommen. Aber wenigstens war ich die Hauptattraktion auf dem Weihnachtsmarkt und viele andere Menschen haben mich bewundert und wollten mich streicheln, weil ich doch so ein hübsches und niedliches Kerlchen bin.
Dann meinte mein Frauchen, ich müsste ziemlich schnell erzogen werden und so wurde ich bereits in die erste Klasse eingeschult. Seitdem ist Schluss mit lustig und ich darf keine rumliegenden Schuhe mehr klauen, nicht mehr in Hände und Füße beißen und soll ordentlich an der Leine gehen. Manchmal tue ich meinem Frauchen den Gefallen und dann ist sie immer ganz stolz auf mich. Aber immer wenn keiner schaut, klaue ich doch wieder einen Schuh und verstecke ihn. Wenn da nur nicht mein kleiner Bruder Teddy wäre! Der entwickelt sich zum richtigen Spielverderber und passt auch schon auf, dass ich keinen Unsinn treibe. Aber wartet mal, bis ich richtig groß bin, dann wird sich schon zeigen, wer hier das Sagen hat. Immerhin wiege ich jetzt schon über 4 kg mehr als Teddy, obwohl der ja eigentlich viel, viel älter ist als ich!
Jetzt freue ich mich auf jeden Fall ganz doll auf Weihnachten und hoffe, dass das Christkind auch viele Geschenke für mich vorbeibringt.
Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit vielen, vielen Leckerlis, liebe Grüße auch an Mama, meine Tanten, Zazou und natürlich auch an Anne und Dieter.

Euer Gino und Kollege Teddy


Post von Fine

Hallo ihr Lieben,
jetzt habt ihr schon länger nix mehr von mir gehört. Aber es ist Herbst und da habe ich wirklich viel zu tun! Ich mag den Herbst: es gibt ja sooo viel zu entdecken zwischen den bunten Blättern in meinem Wald. Mein geliebter Wald ist momentan nämlich völlig anders als sonst: Alles riecht anders, überall gibt es bunte Blätter, die so schön rascheln und auf einmal tun sich völlig neue Wege im Wald auf, die im Sommer einfach zugewachsen sind. Toll!
Aber mein Wald besteht nicht nur aus Natur. Wichtig sind auch die Hundekumpels, die ich dort fast täglich treffe. Da ja fast alle an unserem Haus vorbei müssen um im Wald spazieren zu gehen, habe ich einen guten Überblick darüber, wann meine Kumpels ihre Runde in meinem Wald drehen.
Eigentlich bin ich ja von Natur aus eine kuschelige Type, aber wenn ich mit den Jungs toben kann, wie letztens mit Marley und Anton, bin ich natürlich dabei. Dann rennen wir durch das Unterholz und machen uns einen Spass draus, mit Highspeed auf unsere Menschen zuzurasen. Wer als letztes ankommt, verliert und ich sage euch: ich habe noch niiiiieee verloren!
Neulich allerdings mit Marley und Anton ist mir mal wieder etwas Blödes passiert. Stellt euch vor: Mitten in unserer Verfolgungsjagd springt auf einmal ein Baum in mich rein. Mit voller Wucht hat der Blödmann mich getroffen und einfach nicht nachgegeben. Das hat ganz schön gescheppert und ich hab dann erst mal gejault. Ich hatte dann auf Verfolgungsjagd keine Lust mehr und die Jungs habe ich links liegen gelassen. Den Baum übrigens auch – der ist ja gemeingefährlich!
Nun ist es soweit: endlich ist meine neue Hundehütte fertig! Ich habe meinen Menschen großzügig erlaubt, ihre Autos da mit reinzustellen, aber eigentlich gehört das Hundehaus nur mir allein. Und damit der Postbote unsere Häuser auch nicht verwechselt, wurde mein Haus sogar entsprechend gekennzeichnet: Auf dem Dach ist meine Silhouette in einer Windrose verewigt. Anstatt Wetterhahn im Waldweg gibt es also nun einen Wetterbriard. Und wenn der Wird von Norden kommt, fliegen meine Ohren weg…..

So Ihr Lieben: das war’s für heute aus dem Norden von
Eurer Fine


Hallo Freunde,
wie bei jedem Kind kommt irgendwann einmal der Zeitpunkt im Leben wo es heißt: “Urlaub auf dem Bauernhof“. Mein Urlaub verkürzte sich auf einen Nachmittag mit den Kumpels von der Hundeschule. Hundetrainer Thomas nahm uns alle mit – und zeigte uns die Tiere. Die Menschen gaben sich alle Mühe, uns höflich bekannt zu machen: Kuh – Fine, Fine – Kuh. Aber mal unter uns: Kühe stinken. Da interessierte mich schon das Kraftfutter mehr im Kuhstall…

 schau mir in die Augen Kleines.......

Nächste Station: die Pferdekoppel. Pferd – Fine, Fine – Pferd. Pferde kenne ich ja an sich schon. Ein Benehmen haben die! Läuft der dumme Gaul einfach weg und will sich überhaupt gar nicht mit mir beschäftigen. Pferde habe ich mir dann am letzten Wochenende noch einmal genauer auf einem Reitturnier angeschaut. Guter Tipp Leute: da gibt es auch ganz tolle Hunde! Leider darf man mit denen nicht spielen und Bellen ist auch verboten. Machte aber nix: ich habe mich auf einen schönen Wiesenhügel gelegt du mir angeschaut, die die Pferde über die Hürden springen. Ich würde da ja drunter durch laufen….
Zurück zum Bauernhof und zum krönenden Schluss: das Schweine-Gehege. Schwein – Fine, Fine – Schwein. Die fand ich eigentlich ganz lustig und die Ringelschwänzen sagten, dass sie auch gerne mit mir spielen wollten. Leider war der restliche Körper der Schweine etwas schissig – und so haben die eben alleine weiterspielen müssen. In diesem Zusammenhang viele Grüße an das Hängebauchschwein Sunny, dem besten Kumpel von meiner Schwester Amber. Das Ganze fand übrigens bei 30° statt. Mal ehrlich: ich war froh, von den stinkenden Gesellen wieder weg zu kommen und zu Hause im Garten in meinem Hundepool rumzuplanschen.

Der nächste Tag wurde noch schlimmer: Temperaturen bis 37° hier im Norden – das kannte ich noch nicht. Und da war auch keine Fliese im Flur mehr kühl, sodass mich meine Menschen des öfteren mit dem Gartenschlauch abspritzten. Sich selbst übrigens auch – so hatten wir alle unseren Spass.

Nun bin ich schon 6,5 Monate alt und ich wachse fleißig weiter. Mal an den Hinterbeinen (ok, da stand die ganze Fine etwas schief da), mal am Kopf (jawohl, Dickschädel J), mal am Haar. Der ein oder andere Passant kann gar nicht verstehen, dass ich noch nicht fertig bin mit der Wachserei. Mein Spürsinn lässt mich immer deutlicher neue Abenteuer erleben. Manchmal gibt es im Garten oder im Wald Wurst zu finden, oder es gibt einen Leberwurstbaum. Zwar meinen die Menschen, dass sie immer gewitzter verstecken, aber ich bin noch gewitzter beim Finden und ich habe noch nie ein Wursti liegen lassen.
Neulich hatte ich mein erstes Date. Tana, spanische Mischlingshündin, kenne ich aus der Hundeschule. Wir zwei sind die weltbesten Tobe-Mäuse in der ganzen Gruppe und freuen uns immer, wenn wir uns sehen. Tanas Frauchen, Abiturientin Pia, verabredete sich mit uns zum Waldspaziergang. Das war ein toller Tag: Tana kannte sich in meinem Wald nicht aus und so zeigte ich ihr alle kleinen Trampelpfade, Ecken und Unterhölzer, die ein Schwaneweder Hund so kennen muss. Am Schluss sind wir Eis essen gegangen (ok, für uns Hunde gab es Leckerchen) und Tana hat so nebenbei noch Platz und Bleib geübt. So macht Lernen doch Spass!
So, ihr Lieben, ich muss jetzt mal weiter arbeiten: heute ist Bürotag. Ich liege zu Frauchens Füssen und lutsche an meinem Teddy während Frauchen irgendwo rum tippt.

Wuffige Grüße und bis bald

Eure Fine


Post von Fridolin

Hallo meine langhaarigen Brüder und Schwestern!
Es wird mal wieder Zeit, dass ich mich bei euch melde. Dank Fine habe ich schon voll das schlechte Gewissen, weil ich so schreibfaul bin... der Schreibpokal geht also schon einmal an Dich, Schwesterherzchen!
Und fremde Hunde trauen sich zu mir eh nicht in den Garten, dafür sorgen schon meine beiden Katzenkollegen hier. Top-Service also!
Zudem ist das Futter von denen absolut empfehlenswert... auch wenn mir meine Menschen hier kaum eine Gelegenheit lassen zu naschen. *seufz* Aber, ich schweife ab...

Da ich also nicht auf den Garten aufpassen muss, habe ich genügend Zeit auf dem Sitzsack zu chillen und darauf zu warten, dass jemand mit mir rumtollt (oder jemand die Küchentür offen lässt). Oder ich geh' ne Runde schwimmen. Oder ich laufe (so wie am Sonntag) mit ner kleinen Herde Menschen einen Berg hinauf, nur um von dort herunter zu schauen... Naja, nicht nur! Schließlich gibt's da Kühe, die zauberhaft leckere Pfladen auf den Wegen hinterlassen. Ich sag's euch: getrocknet ein Trrrraum! Das müsst ihr euch auch wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen (die danach übrigens voll braun ist! Cooool! ).

Apropos: bei der Wanderung habe ich doch tatsächlich meinen allerersten Schnee gesehen und betreten! Das war frei' ein ganz schöner Schock im ersten Moment!! Kann ja kein Hund damit rechnen, dass das so saukalt
ist... aber ihr wisst ja jetzt dank mir Bescheid! ;-)


ganz schön kalt hier oben und so glatt!!!


ganz schön eng bei den beiden Menschen, da habe ich es doch besser ganz alleine auf meinem Sack

das bin ich in Aktion; im, auf und unter Wasser!! Cool oder?!

So, das muss für dieses Mal wieder reichen.
Geschmeidige Grüße!

Euer Bruder mit den kalten Pfoten!


Post von Fine

Als vorbildlicher Hütehund hatte ich am Wochenende einen Einsatz: Als plötzlich ein fremder Hund im Garten auftauchte habe ich ganz schnell Bescheid gesagt. Stellt euch vor: der wollte einfach aus unserem Mini-Teich trinken – das ist strengstens verboten! Mir jedenfalls. Und was für mich gilt, hat ja wohl auch für Besuch zu gelten. Entsprechend angefressen beförderte Frauchen den Eindringling dann wieder zur Straße und wollte schon mit seinen  Menschen meckern. Aber stellt euch vor: da waren keine! Der Typ ist ganz alleine durch die Gegend gelaufen und suchte mal hier und mal da. Das tat uns dann doch sehr leid und als eine Hundefrau vorbei kam, erzählte die, dass der Typ schon den ganzen Morgen suchend durch die Gegend läuft. Wie ein Streuner sah er nicht aus: eher wohlgenährt und nicht ungepflegt. Und da haben wir ihn eingeladen, bei uns zu auf sein Herrchen zu warten. Mein Mensch hat dann mit Polizei und Tierschutz gesprochen, die ihn abholen wollten.

Wir waren perfekte Gastgeber: es gab was zu trinken (aus dem Napf, nicht aus dem Teich!), was zu futtern und ich habe mich freundlich zum spielen angeboten. Aber der Typ war etwas unruhig und lief ständig hin und her. Irgendwann haben wir ihn beruhigt und er wurde zutraulicher. Da musste ich ihm aber schon sagen, dass das MEIN Mensch ist. Den konnte er auch nicht geliehen haben. Wir haben dann zu dritt gewartet bis – ja bis es an der Tür klingelte. Frauchen hatte nämlich ein Schild zur Straße gehängt: “Hund gefunden!“. Ein sichtlich erleichterter Mann freute sich, den Hundetyp wieder zu sehen. Und erzählte, dass er morgens ausgebüchst war. Verstehe ich gar nicht: wieso haut der ab aus seinem zuhause?!

Frauchen und ich waren dann eigentlich auch ganz froh, dass der Typ nicht zum Tierschutz musste, er wieder weg war und wir den Rest des Sonntags genießen konnten. Das haben wir dann auch ausgiebig getan: wir haben einen Strand-Tag eingelegt.

Ein Strand-Tag verläuft so: wir fahren an den Weser-Strand, Frauchen legt die Handtücher in den Sand. Eins für mich und eines für sie. Natürlich ist ihres immer viel schöner als meins. Auch der Sand ist bei ihr immer viel interessanter als auf „meiner“ Seite. Und so buddele ich dann erst einmal ausgiebig herum, sodass Frauchens Handtuch dann schön mit Sand dekoriert ist. Meins bleibt natürlich sauber. Da will ich mich später ja noch drauflegen!
Und dann geht es los: da wird im Sand getobt und gebuddelt und gehopst und gerannt. Es finden sich immer nette Spielkameraden mit denen man im Wasser planschen kann oder auch mal ein paar Züge schwimmt. Und am schönsten ist es immer, sich bei Frauchen das Wasser aus dem Fell zu schütteln. Hui, macht das Spass – Frauchen quiekt dann auch immer ganz lustig!

Mittlerweile bin ich ein großes Mädchen geworden. Ich bin ordentlich gewachsen und auf der Waage steht 22,85 Kilo. Also keine 23 – schließlich wollen wir nicht übertreiben. Übertreiben tut’s allerdings Frauchen: die hat sich seit dem letzten Wochenende tatsächlich geweigert, mich weiter die Treppen rauf und runter zu tragen. Verstehe ich gar nicht – ich fand das Treppen-Taxi immer sehr schön. Nun laufe ich, meistens begleitet mit dem Wort „Laaaangsaaaaam“ selbst.

Am nächsten Wochenende machen wir mit der Hundeschule einen Ausflug auf einen Bauernhof. Die Landeier unter euch werden jetzt sagen: “Na und?!“. Aber vielleicht kann ich ja so einen echten Münchner wie Franz damit beeindrucken. Ich jedenfalls freue mich schon sehr darauf. Vielleicht kann ich mir ja sogar mal Schafe aus der Nähe anschauen?! Schafe finde ich nämlich toll: die laufen bei uns immer auf dem Deich rum. Leider ist der Deich eingezäunt und ich kann mir diese lustigen Plüschteile nie so richtig aus der Nähe anschauen. Ich werde euch erzählen, wie’s war…

Bis bald Eure Fine

Hallo Ihr Lieben,
während überall das Olympia-Fieber ausgebrochen ist, habe ich mich für eine neue olympische Disziplin stark gemacht: das Bommel-Zerrspiel. Das ist so eine Art Triathlon mit einem Sportgerät, das aus einem an den Enden mit einem Knoten versehenen Tau besteht, das durch einen Gummiball mit Loch gefädelt ist. Stufe 1: Tau bis zum Tropfen besabbern. Stufe 2: Beide Knoten aufmachen. Stufe 3: Menschen animieren und Zerrspiele machen. Dazu muss der Mensch nicht nur Sportler sondern auch Radio-Sprecher spielen und die Hunde-Leistungen entsprechend spannend kommentieren.

Ich persönlich bin in allen Disziplinen ziemlich gut. Deswegen habe ich auch ein Bild meines ersten Medaillengewinns an das olympische Komitee geschickt. Mal sehen, ob das demnächst olympische Disziplin wird… Wie schaut’s aus Brüder: Franz, Hundemotorbootfahren wäre bestimmt auch eine gute Disziplin. Fridolin: was macht das Surfen? Da bist du bestimmt medaillenverdächtig…
Was soll ich euch erzählen? Meine Menschen sind manchmal wunderlich. Da sind sie hoch-engagiert was mich betrifft. Und dann werden sie selbst von einer Zecke gebissen. Stellt euch das vor: Ich wollte natürlich sofort bei Anne so ein tolles Zeckenhalsband für Herrchen bestellen. Schließlich trage ich das Modell auch: super-leicht, wirkungsvoll und chic. Aber er wollte lieber Tabletten futtern und ganze 10 Tage nicht mehr in die Sonne gehen. Naja, letzteres ist wohl einfach: schließlich haben wir hier im Norden ja manchmal schon  Herbst….

Schnuffige Grüße Eure Fine


Hallo Freunde,
heute schreibe ich einmal über Vergesslichkeit. Die Menschen erzählen sich immer, dass Vergesslichkeit an sich nichts Positives ist.

Ich persönlich sehe das ganz anders. Wenn meine Menschen mal weg sind, vergesse ich sehr gerne, dass ich sie nicht seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Wenn Frauchen vom Arbeiten heim kommt, freue ich mich jedes Mal als hätten wir uns eine Ewigkeit nicht gesehen (ok, von morgens bis abends IST eine Ewigkeit!). Da wird dann gehopst, gewedelt, geschleckt und gefreut – eine wahre Freude eben. Auch wenn ich mal zu einer Spazierrunde weg bin und heimkomme: der Daheimgebliebene wird immer ausgiebig begrüßt. Da vergesse ich auch sehr gerne, dass ich nur ein Stündchen weg war.
Die tollste Vergesslichkeit aber hatte ich im Urlaub: da habe ich mein Schühchen im Garten vergessen. Ich musste allerdings auch an sehr viele Sachen denken: an meinen Bommel, an den tollen neuen Ball von meinem Kumpel Ben und dann noch an meine Menschen, die auch ins Auto mussten. Da hatte ich das Schühchen glatt liegenlassen.

Gestern dann hat sich meine Vergesslichkeit so richtig gelohnt: Ich habe ein Paket aus Bayern bekommen. DAS GANZE PAKET WR VOLLER SCHÜHCHEN! War das großartig! Lustigerweise gab es sogar verschiedene Schuhgrößen. Lecker! Ihr seht: Vergesslichkeit ist etwas sehr Schönes.
Am letzten Wochenende hatte ich Herrenbesuch. So’n richtig ausgewachsener Herr war das: ein weißer Schäferhund. Leo. 10 Jahre. Und ein echter Rüde. Sehen wir mal davon ab, dass er leichte Begattungsansätze machte und sehen wir auch davon ab, dass er nicht nur seinen, sondern auch meinen Kauknochen gleich mit verspeiste, fand ich ihn toll. Den ganzen Nachmittag wich ich nicht von seiner Seite. Was gar nicht so einfach war, denn der Leo hatte nicht immer Lust auf mich… Aber ich habe die perfekte Gastgeberin gespielt und ihm das Haus und meine Schlafplätze gezeigt und ihm meinen Planschpool vorgeführt (Leo passte leider nicht mit rein und so habe ich die Präsentation natürlich selbst vorgenommen).
Am coolsten an so einem Herrenbesuch ist aber, dass man sich auf einmal viel größer fühlt. Was meint ihr, wie ich toll knurren konnte mit Leo an meiner Seite und den blöden Nachbar-Retrievern auf der anderen Seite des Zauns! Ich war selber ganz beeindruckt von mir. Geschieht denen aber auch recht, die kläffen mich auch immer aus, wenn ich bei denen vorbei laufe. Jetzt sind die Fronten geklärt, hehe.
So meine Lieben: da hier im Norden der Sommer ausgebrochen ist, habe ich heute Premiere gefeiert: Ich durfte mein erstes Hunde-Eis schlecken. Hach, hatte ich zu tun! Frauchen hatte im Kong (für die Nichtwissenden: das ist so ein Gummiding, wo clevere Hunde leckere Dinge rauslecken können), also im Kong Naturyoghurt mit Leckerlis tiefgefroren. Und das habe ich gerade ausgeschleckt: Völlig jeck! Dazu meine Sommerfrisur – ok, die Haare müssen noch ein wenig wachsen, damit die Schleife passt. Aber ich wollte doch auch mal so chic aussehen wie Leila…
Ich wünsche euch eine schöne Sommerzeit


Hallo ihr Lieben,
nach einer Woche Bayern bin ich nun wieder zu Hause. Wir hatten einen tollen Urlaub, kann ich euch sagen… er startete damit, dass ich meine Menschen auf ein Seminar geschickt habe. Der Inhalt: Wie man einen Welpen wie mich am besten liebhaben, kuscheln und belohnen kann, spannende Spiele erfindet und Gesindel von mir fernhält. Mir war das ganz egal – ich habe die meiste Zeit geschlafen. Bis auf die Übungen natürlich, da war ich voll dabei. Da gab es schließlich Wurstis. Eine neue tolle Leine, die die Menschen für mich durch die Gegend schleppen, ist eine weitere tolle Neuerung. Da kann ich dann vorlaufen und habe Herrchen trotzdem im Griff.
Das allertollste am Seminar war aber, dass ich alle meine Geschwister wiedergesehen habe. Was haben wir uns gefreut! Ich stand ganz besonders auf den feschen Barney mit seinen Locken (der Draufgänger wurde im Laufe des Wochenendes in Annes Haarstudio noch cooler gestylt) und auf Franz-Josef, mit dem man immer so toll raufen kann. Und natürlich auf Fame, die Schwester, die weiß, was sie will. Und auf Amber, die lustige Geschichten von ihrem Garten-Mitbewohner, dem Hängebauchschwein Sunny erzählte und dem Schwein einen riesigen Knochen mitbrachte. Toll fand ich auch den Fridolin, obwohl der leider viel zu kurz da war weil seine Menschen „schlapp“ machten. Schade! Der Hammer war dann noch Schwester Zazou. Ich sage euch, das Mädel hat Power!

Nach dem Seminar absolvierte ich ein sportliches Trainingslager auf dem Sonnenblumenhof. Meine Trainerin war Zazou. Auf dem Programm standen: rennen über Stock, Stein, durch Tunnel und Sandkiste und das ganze, riesige Gelände. Da gab es Runden über Runden und ich gab mir alle Mühe, mit dem Sportpaket Zazou mitzuhalten. Manchmal nahm ich die Abkürzung, hihi…. Und am Ende eines Trainingstages hatten wir nicht nur das Sportprogramm absolviert, wir haben auch noch aufgeräumt. Und zwar das Welpengehege, das wundersamerweise auf einmal viel kleiner war als früher. Anne und Dieter haben einen großen Haufen frischen Sand in die Sandkiste geschüttet, den haben Zazou und ich emsig im Garten verteilt. Dazu haben wir zwei riesige Löcher bis nach Australien gebuddelt. OK, Zazous Loch war viel schöner als meins und irgendwann habe ich ihr das Loch geklaut… aber das ist eine andere Geschichte. Klauen konnte man nämlich vieles auf dem Sonnenblumenhof: da gab es riesige Knochen, die die restlichen Bewohner nicht brauchten. Die lagen einfach m Garten rum und waren klasse. Böse Zungen behaupteten, dass Oma Erna da lag, aber wenn, dann schmeckte Oma Erna erste Sahne!

Zur Belohnung nach den harten Trainingseinheiten wurden wir vom Kapitän eingeladen, eine Bootstour über den Sonnenblumen-Weiher zu unternehmen. Der paddelte uns zwei dann gemütlich um den See und wir Mädels fanden das großartig. Naja, jedenfalls wenn ich mit an Bord war. Stellt euch vor: einmal wollte Zazou mit dem Kapitän anbändeln und allein mit ihm fahren – da habe ich dann protestiert und bin an einer anderen Haltestelle noch schnell zugestiegen. Schließlich hatte ich schon ein Auge auf den Bootsmann geworfen – das war meiner!

Mein Sportprogramm wurde dann erweitert auf das Schwimmen und ich habe in einem kleinen Badesee mein „Seepferdchen“ bestanden. Es war warm, das Wasser war herrlich erfrischend und als meine Menschen dann im See schwammen, bin ich einfach hinterher! Dass Thomas auf einmal auf dem Rücken schwamm und ich auf ihn „draufschwamm“ und auch für die Kratzer auf seinem Bauch, dafür kann ich nix. Das war bestimmt eine wilde Maus!

Der Abschluss des Urlaubs fand in Bad Wörishofen statt. Da besuchten wir nicht nur Menschenfreunde, sondern auch Kater Henry, zwei Hasen-Schlappohren und sogenannte „Oing-Oings“. Der Name Meerschweinchen ist völlig inkorrekt – die kommen weder vom Meer noch vom Badesee. Da kenne ich mich ja jetzt aus. Übrigens trage ich mich mit dem Gedanken, Karneval als Meerjungfrau zu gehen… aber davon später.

Bad Wörishofen unterbrach meine sportlichen Aktivitäten jäh, denn dort gibt es bösartige Bienen, die sich einfach unter die Pfoten von kleinen Hunden schieben und dann zustechen. Da mochte ich dann nicht mehr laufen, der Flunken tat ganz schön weh und ich humpelte wie aus dem Humpel-Lehrbuch. Vorsorglich haben wir mal Susannes Tierärztin besucht (die hatte ganz andere Leckerlis als die Ärztin meines Vertrauens im Norden). Aber auch die waren lecker, Frau Doktor nett und meine Menschen danach beruhigter. Als Trostpflaster bekam ich dann von meinem Kumpel Ben (8 Jahre) seinen super-Softball geschenkt. Der ist großartig (der Ball, aber der Ben auch…)! Dazu bekam ich tatsächlich ein extra-Bio-Würstchen: lecker! Urlaub macht Spass….. und so freue ich mich schon auf den nächsten!

Viele Grüße von

Fine, die nun wieder zu Hause ist!


Ihr Lieben, was war das wieder für eine aufregende Woche!

Stellt euch vor: am Mittwoch war Fine-Tag. So habe ich ihn zumindest getauft, weil ich wirklich einen guten Lauf hatte. Alles fing an mit dem Paketboten. Nein, nicht was ihr denkt: dessen Waden schmecken bestimmt nicht, die habe ich bislang in Ruhe gelassen. Aber der freundliche Bote hat ein Paket vorbei gebracht. Und obwohl ich noch nicht lesen kann, wusste ich sofort: das war ganz alleine für mich! 25kg Futter, einfach traumhaft!

Ein paar Stunden später hatte ich Besuch. Und zwar nur ich – meine Menschen wollte keiner sehen. Wir haben nämlich in der Nachbarschaft ein Seniorenheim und da kommen ständig Spaziergänger mit Rollatoren, Rollstühlen und sogar Rollbetten vorbei. Mittlerweile hat sich dort rumgesprochen, dass ich so ein netter, gutaussehender und fluffiger Hund bin und deswegen haben mich zwei alte Damen dann auch besucht und bekuschelt. Am liebsten hätte ich ein Kaffeekränzchen – äh Leckerchen-Kränzchen mit denen gehalten, aber die Frau Pflegerin mahnte zum Rückzug.

Abends sind wir dann in einen schönen Biergarten gegangen. Da werde ich jetzt öfter vorbei schauen: denn während meine Menschen Flüssiges bestellen, bekomme ich tollste Hundekekse serviert. Cooler Laden!

Seit gestern geht es Schlag auf Schlag: die Zahnfee (die blöde Kuh) hat mich besucht und leider nur Löcher hinterlassen. Das mit dem Geschenk unter dem Kopfkissen ist eine glatte Lüge, sage ich euch! Während Frauchen mich heute Morgen noch „mein kleiner Säbelzahntiger“ rief (schließlich hatte ich da wenigstens noch einen Eckzahn, der hatte sich nur etwas verdreht), musste ich den selbigen dann heute Nachmittag beim Spielen einbüßen. Ich kann euch sagen: so ein paar Eiswürfel schlabbeln tut da richtig gut!

Heute Nachmittag war ich dann auch etwas außer Rand und Band. Wir trafen uns mit den Kumpels von der Hundeschule auf dem Marktplatz und sind durch die Fußgängerzone gelaufen. Leider waren meine Menschen immer soooo langsam, ständig musste ich auf sie warten. Da kommt man endlich das erste Mal im Leben eines Hundemädchens in ein Shopping-Center und dann darf mal noch nicht einmal shoppen! Wir sind gläsernen Fahrstuhl gefahren (kannte ich schon vom Flughafen, war easy) und durch die Passage gelaufen. Und dann sind wir im Eiscafé gelandet. Alle Menschen bekamen Eis und Shakes und ich habe unter’m Tisch den Border-Collie gefoppt. So hatten wir alle unseren Spass…

Der Rückweg wurde dann per Bus angetreten. Da konnte ich dann (als eine der Jüngsten der Gruppe) mal glänzen: schließlich kann ich schon 1A Bus fahren, das hatten wir nämlich schon vor Wochen geübt. Aber dass ich tatsächlich 1,20 Euro zahlen sollte, war neu: beim letzten Busfahrer ging ich nämlich treuherzig als Schoßhund durch.

So, Ihr Lieben: heute schicke ich mal ein Foto, auf dem ich nicht lache: das geht erst wieder, wenn die neuen Zähne nachgewachsen sind!

Macht’s gut, Eure Fine


 
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